Sonntag, 28. März 2010

Licht aus für den Klimaschutz: Tausende Städte eine Stunde lang in Finsternis gehüllt

  • Earth Hour: Von den Chatham-Inseln bis nach Samoa
  • Große WWF-Aktion fand schon zum vierten Mal statt

Licht aus für den Klimawandel: An der "Earth Hour" haben sich nach Angaben von WWF 126 Länder und weit mehr als 4.000 Städte beteiligt. Um Punkt 20.30 Uhr Ortszeit gingen an weltbekannten Bauwerken in sonst glitzernden Metropolen rund um den Erdball für eine Stunde die Lichter aus. In Österreich beteiligen sich Graz, Klagenfurt, Innsbruck, St. Pölten und Bregenz an der Aktion.

In Sydney versanken Harbour Bridge und Opernhaus im Dunkeln, in Peking die Verbotene Stadt, in Dubai der "Burj Chalifa", mit 828 Metern das höchste Haus der Welt, in Athen die Akropolis und in Paris der Eiffelturm. In den USA machten den Auftakt Wolkenkratzer und Wahrzeichen an der Ostküste, darunter das New Yorker Empire State Building und das Chrysler-Hochhaus.

Der Startschuss für die weltweite Aktion war auf den Chatham Inseln gefallen, etwa 800 Kilometer östlich von Neuseeland. Die 600 Bewohner stellten die Dieselgeneratoren ab, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Singapur feierte die "Stunde für die Erde" mit einem Konzert im Esplanade Park. Der Strom, den die Musiker brauchten, wurde mit Bio-Diesel erzeugt. Auch das Forscherteam der Davis-Station in der Antarktis saß im Dunkeln.

1.600 Kerzen beim Eiffelturm
Sehr ambitioniert waren die Pariser: Sie nahmen gleich 240 Bauwerken und Monumenten den Strom - Nôtre Dame und Seine-Brücken, Oper Garnier und Invalidendom, Panthéon und Concorde-Platz. Der Eiffelturm war zwar nur für fünf Minuten nicht erleuchtet, dafür wurden zu Füßen des stählernen Wahrzeichens 1.600 Kerzen angezündet. Auch der Buckingham Palast in London und der Sitz der britischen Regierung in der Downing Street waren am Samstagabend stockdunkel.

"Die "Earth Hour" gibt Millionen von Menschen eine globale Plattform, auf der sie ihre Betroffenheit über die verheerenden Folgen des Klimawandels äußern können", sagte James Leape, WWF-Generaldirektor in einer Mitteilung. (apa/red)

28.3.2010 10:24
founder, 27. 03. '10 09:12
Sparen ist nicht die richtige Lösung
Seit Jahrzehnten sind ewig gestrige Fossile und diverse Umweltbewegung defacto Verbündete die Schulter an Schulter gegen den Fortschritt kämpfen.

Es gibt kein Problem mit Energie, Sonne und Wind gibt es bei weitem genug um alle unsere Energieproblem zu lösen.

http://auto.pege.org/2009-mobilitaet/seltsame-verbundete.htm