Die Hoffnung stirbt zuletzt: Papst-Sprecher sieht Kirche in Affäre auf dem richtigen Weg
- Lombardi: Hirtenbrief bezeuge den Aufklärungswillen
- Missbrauchsvorwürfe in den USA um 30% gesunken

·Bischof Fischer kam Hand wohl öfter aus
'profil': Schwere Vorwürfe
gegen den Würdenträger
·Vatikan ortet Medien-
Hetze gegen den Papst
USA: War angeblich über Missbrauchsfall informiert
·Über das Zölibat kann man diskutieren
Für Innsbrucker Bischof ist Debatte vorstellbar
·Feldkircher Bischof weist Vorwürfe zurück
Fischer verteilte keine
"wuchtigen Ohrfeigen"
·Erste Konsequenzen aus Missbrauchsaffäre
Projektgruppe der Bischöfe nimmt Arbeit auf
Der Vatikan sieht die katholische Kirche in der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle auf einem guten Weg. Der Hirtenbrief an die Katholiken in Irland bezeuge den Aufklärungswillen des Papstes, sagte Vatikansprecher Federico Lombardi für Radio Vatikan anlässlich des Beginns der Karwoche. Damit habe Benedikt XVI. den Weg für "Heilung, Erneuerung und Wiedergutmachung" vorgegeben. Es sei nun an der Kirche, Buße zu tun und gegenüber den Opfern Abbitte zu leisten. Nur so könne Gerechtigkeit entstehen und innere Reinigung stattfinden.
Lombardi lobte die Aufklärungsbemühungen in den einzelnen Ländern. Die erneuerten Richtlinien, unter anderem in Deutschland und Österreich, seien positive Zeichen. Auch die Kirche in den USA habe eine gute Richtung eingeschlagen. Insgesamt sei die Zahl von Missbrauchsvorwürfen in der katholischen Kirche im vergangenen Jahr um mehr als 30 Prozent zurückgegangen, erklärte Lombardi. Die meisten der neu gemeldeten Fälle würden Geschehnisse vor über 30 Jahren betreffen. (apa/red)
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