Samstag, 27. März 2010

Die Hoffnung stirbt zuletzt: Papst-Sprecher sieht Kirche in Affäre auf dem richtigen Weg

  • Lombardi: Hirtenbrief bezeuge den Aufklärungswillen
  • Missbrauchsvorwürfe in den USA um 30% gesunken

Der Vatikan sieht die katholische Kirche in der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle auf einem guten Weg. Der Hirtenbrief an die Katholiken in Irland bezeuge den Aufklärungswillen des Papstes, sagte Vatikansprecher Federico Lombardi für Radio Vatikan anlässlich des Beginns der Karwoche. Damit habe Benedikt XVI. den Weg für "Heilung, Erneuerung und Wiedergutmachung" vorgegeben. Es sei nun an der Kirche, Buße zu tun und gegenüber den Opfern Abbitte zu leisten. Nur so könne Gerechtigkeit entstehen und innere Reinigung stattfinden.

Lombardi lobte die Aufklärungsbemühungen in den einzelnen Ländern. Die erneuerten Richtlinien, unter anderem in Deutschland und Österreich, seien positive Zeichen. Auch die Kirche in den USA habe eine gute Richtung eingeschlagen. Insgesamt sei die Zahl von Missbrauchsvorwürfen in der katholischen Kirche im vergangenen Jahr um mehr als 30 Prozent zurückgegangen, erklärte Lombardi. Die meisten der neu gemeldeten Fälle würden Geschehnisse vor über 30 Jahren betreffen. (apa/red)

27.3.2010 22:19
hugoport1, 31. 03. '10 20:51
Was soll diese Verblendung ?
So lange dieser Vereion Kirche im totalitären Machtstil lebt, hat er in der Demokratie nichrts verloren. Zuerst muß der Vatikan die Menschenrechte ( EMRK) unterzeichnen und die christlichen Werte durch seine Bischöfe vorleben, dann kann sich der Verein selbst wieder in den Spiegel schauen und gesunden. Was haben die heutigen Machrthaber in Rom mit dem armen hilfreichen Jesus Christus noch gemein, der für unsere Sünden gestorben ist ?
different-view, 30. 03. '10 18:22
konsequenzen
Ich warte jetzt schon ganze Zeit, daß der Papst und seine Pädophilenbrut Konsequenzen davontragen wird. Sieht nicht so aus, eher wird wieder mal alles unter den Tisch geschoben. Da wird nur von Buße tun geredet,das wars auch schon. Die gehören vor Gericht und dann hinter Gitter. Ein Saustaat, der nichts dagegen unternimmt !
Sensor, 27. 03. '10 20:33
Wo bleiben die Konsequenzen?
Und welche Konsequenzen hat es für den Papst und manche Kardinäle und Bischöfe, gegen die es mehrere offensichtlich berechtigte Vorwürfe des Vertuschens und des Nichthandelns gibt?
Die evangelische Bischöfin in Deutschland wusste, was man zu tun hat, dabei war ihr Vergehen ein Schmarrn im Vergleich zu dem was Bischöfe und Kardinäle durch Unterlassung notwendiger Maßnahmen angerichtet haben.