Henry Skinner darf vorerst weiterleben:
Hinrichtung in allerletzter Minute gestoppt
- Häftling beteuerte Unschuld und forderte DNA-Test
- 47-Jähriger soll Freundin und Söhne getötet haben

Der Oberste Gerichtshof in den USA hat eine Hinrichtung eine Stunde vor der Vollstreckung für weitere DNA-Tests gestoppt. Der Todeskandidat Henry Skinner und seine Anwälte hatten zuvor neue Tests gefordert, die seine Unschuld beweisen sollen. Der 47-jährige wurde 1995 im US-Bundesstaat Texas verurteilt, weil er nach Ansicht eines Gerichts Sylvester 1993 seine Freundin und zwei ihrer Söhne umbrachte.
Skinner ist mittlerweile mit einer Französin verheiratet, die sich gegen die Todesstrafe einsetzt. Zuvor hatte der französische Botschafter in Washington Kontakt mit den Behörden in Texas aufgenommen und um einen Aufschub der Hinrichtung gebeten.
(apa/red)
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