Hofburg-Wahl hat einen dritten Kandidaten:
Christen-Chef meistert Unterschriftenhürde
- Gehring: "Kandidat der Bürger & nicht der Apparate"
- Habsburg scheitert - Ortet "massive Behinderungen"

·3.000 marschieren gegen Rosenkranz
Ariel Muzicant: "Jetzt aufstehen und kämpfen"
·Fischers turbulenter
Wahlkampf-Auftakt
NEWS.at begleitete die Tour des Präsidenten
Knapp 8.000 Unterstützungserklärungen hat der Obmann der Christen-Partei, Rudolf Gehring, am Freitag bei der Bundeswahlbehörde im Innenministerium eingereicht. Ein "überwältigender Erfolg" meinte Gehring vor Journalisten. Sein Wahlziel, eine Stichwahl zwischen ihm und Bundespräsident Heinz Fischer, hält er für "realistisch".
Gehring und seine Frau Edeltraud wurden von Robert Stein, Leiter der Wahlabteilung, empfangen, um die in vier Kartons verpackten Unterstützungserklärungen zu übergeben. Gehring betonte abermals, sich für die Schwachen der Gesellschaft - etwa ungeborene Kinder, Arbeitslose oder Familien - einsetzen zu wollen. Gehring ist nach Heinz Fischer und Barbara Rosenkranz somit der dritte Kandidat im Rennen um die Hofburg.
Nicht geschafft hat es hingegen Ulrich Habsburg-Lothringen. Nach eigenen Angaben schaffte er es nicht, die notwendigen 6.000 Unterschriften zu sammeln. In einer Aussendung beklagte er "massive Behinderungen" seitens der Gemeindeämter und Magistrate, so habe es etwa teilweise keine Formulare gegeben.
(apa/red)
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