Den Rauchern bleibt nichts erspart: Austria
Tabak erhöht die Preise für Memphis & Co
- Ab sofort Aufschlag von 10 bis 20 Cent pro Packerl
- Bleibt Aufhebung des Mindestpreises ohne Folgen?

Rauchen wird ein immer teureres Hobby. Nachdem bereits im Februar die Preise für zahlreiche Marken aus dem Hause Austria Tabak angehoben wurden, muss ab sofort für 35 weitere Sorten tiefer ins Geldbörserl gegriffen werden. Betroffen sind unter anderem die Marken Memphis und Smart, die nun jeweils 20 Cent teurer sind.
"Die jetzige Anpassung ist der zweite Schritt der Preiserhöhung, die bereits im Februar eingeleitet wurde", bestätigt Austria-Tabak-Sprecherin Andrea Stelzer gegenüber NEWS.at. Begründet wurde die Anhebung des Preises mit gestiegenen Material- und Produktionskosten. Bei rund 35 Sorten von Austria Tabak ist daher ab sofort mit Mehrkosten von 10 bis 20 Cent pro Packung zu rechnen.
"Die Preise waren in den letzten zwei Jahren stabil", rechtfertigt Stelzer die Verteuerung. Mit spürbaren Auswirkungen der Aufhebung des Mindestpreises durch den Europäischen Gerichtshof wird laut Stelzer zumindest in diesem Jahr wenig zu bemerken sein. "Das Urteil der EU muss erst in nationales Recht umgewandelt werden. Bis dahin gilt der Mindestpreis", so Stelzer.
Erst ab Jänner könnte wieder Bewegung in den Tabakmarkt kommen. Dass Raucher durch die Aufhebung der Mindestpreise dann auf niedrigere Preisen hoffen dürfen, darf allerdings bezweifelt werden: In Regierungskreisen wird derzeit eifrig an einer Erhöhung der Tabaksteuer gebastelt.
(mei)

