Die NHL hat wieder zwei Österreicher:
Grabner feiert Comeback bei den Canuucks
- 22-jähriger Kärntner kehrt aus dem Farmteam zurück
- Ein Tor von Thomas Vanek bei 6:2-Erfolg mit Buffalo

In der NHL sind am Donnerstag wieder zwei Österreicher auf dem Eis gestanden. Der Kärntner Michael Grabner gab bei den Vancouver Canucks sein Comeback, der 22-jährige Stürmer bekam 11:07 Minuten Spielzeit, traf im ersten Drittel einmal die Stange und verzeichnete einen weiteren Torschuss gegen die San Jose Sharks, die 3:2 besiegt wurden. Thomas Vanek steuerte beim 6:2 der Buffalo Sabres bei Tampa Bay Lightning ein "empty-net"-Goal bei.
Grabner war von den Canucks aus dem Farmteam Manitoba Moose nach Vancouver beordert worden, weil Mikael Samuelsson wegen einer Verletzung mindestens zwei Wochen ausfallen wird. "Ich war ein bisschen nervös, weil es mein erstes Spiel seit der Verletzung für die Canucks war und das vor Heimpublikum. Es ist schön, zurück zu sein. Ich hatte ein paar Chancen und hoffe, dass ich in den nächsten Spielen wieder welche bekommen", sagte der österreichische Nationalteamspieler.
Karriereknick durch Knöchelbruch
Bei den Vancouver Canucks hatte Grabner Mitte Oktober sein NHL-Debüt gegeben. Der Villacher hatte mit zwei Toren und drei Assists in neun Spielen überzeugt, ehe er am 1. November beim Aufwärmen einen Knöchelbruch erlitt. Nach rund zweimonatiger Verletzungspause stieg Grabner wieder in der AHL bei den Manitoba Moose ein, für die er am 27. Dezember sein Comeback gab.
Grabner ersetzte den verletzten Samuelsson, dessen Platz in der Toplinie neben Daniel und Henrik Sedin aber Alexandre Burrows einnahm. Der Österreicher kam neben Ryan Kesler und Pavol Demitra zum Einsatz. Die Treffer für die Canucks erzielten Edler, Kesler und Ryan Johnson.
Empty-Net-Goal von Vanek
In Tampa Bay feierte Buffalo nach drei Niederlagen in Serie wieder einen Sieg, der mit 6:2 deutlich ausfiel. Vanek schoss viermal auf das Tor, musste sich aber mit einem Treffer ins leere Gehäuse begnügen. Pominville (2), Myers und Roy hatten das Gästeteam nach zwei Abschnitten mit 4:0 in Führung gebracht, Downie und Lecavalier ließen die Zuschauer noch einmal Hoffnung schöpften, ehe Vanek und erneut Pominville alles klar machten.
(apa/red)
