Ein Unentschieden, das keinem weiterhilft:
Sturm & Rapid teilen im Schlager die Punkte
- Jelavic gleicht Führung der Grazer durch Lavric aus
- Rauchschwaden sorgen für Verzögerung des Spiels
·Steuergelder für marode Kärntner
Klagenfurt gewährt neuen
800.000-Euro-Kredit
·Salzburg hält sich
die Verfolger vom Leib
BL: Bullen erkämpfen
ein 1:1 bei Austria Wien
·Magna-Werkself holt drei Punkte beim KSV
Wr. Neustädter gewinnen packendes Match mit 3:2
·Ein Unentschieden, das keinem weiterhilft
BL: Sturm & Rapid teilen
im Schlager die Punkte
·Mattersburg mit zweitem Heimsieg '10
Spuller & Waltner treffen bei 2:1 gegen den LASK

Ein Unentschieden, das keinem weiterhilft: Die "Bullen-Jäger" Sturm Graz und Rapid trennen sich mit 1:1, wodurch beide Teams Leader Salzburg nicht wirklich näherkommen. Da der Meister selbst aber auch nur 1:1 gegen Austria Wien spielte, ist der Schaden geringer als befürchtet.
In einer mehr von Kampf als von Klasse geprägten Partie hatte Lavric die Steirer in der 67. Minute aus einem Hand-Elfmeter in Führung gebracht, dem diesmal ohne Gesichtsmaske eingelaufenen Jelavic gelang in der 83. Minute per Kopf noch der Ausgleich für die Hütteldorfer, die damit auch nach der 25. Runde auf Platz zwei liegen und ihren Drei-Punkte-Polster auf die "Blackys" behaupteten.
Rauch sorgt für Verspätung
Die Partie begann mit rund sechsminütiger Verspätung, weil Fans aus Protest gegen das Pyrotechnik-Verbot das Liebenauer Stadion in dicke Rauchschwaden getaucht hatten. Unmittelbar nach dem Anpfiff hatten die Gastgeber zunächst den besseren Durchblick. Schon nach acht Sekunden zog ein Schuss von Lavric rund einen Meter am Tor vorbei, in der 5. Minute parierte Hedl einen Schuss von Jantscher erst im Nachfassen, und fünf Minuten später ging ein Schildenfeld-Kopfball über die Querlatte.
Dann aber flaute das Tempo ab, Rapid bekam die Partie unter Kontrolle und hatte in der 24. Minute die beste Chance vor dem Seitenwechsel. Eine unfreiwillige Vorlage von Ehrenreich landete vor den Füßen von Solo-Spitze Jelavic, der allein vor Gratzei am Sturm-Keeper scheiterte.
Lavric eiskalt vom Punkt
Damit war es mit den Höhepunkten der ersten Hälfte schon vorbei, und auch die zweiten 45 Minuten begannen mit zumeist wenig durchdachten Aktionen. Sturm erarbeitete sich eine leichte Feldüberlegenheit und forderte vorerst zweimal vergeblich Strafstoß, als Eder in der 55. Minute der Ball an die Hand sprang und Hölzl sieben Minuten später im Strafraum umfiel. In der 67. Minute jedoch entschloss sich Schiedsrichter Einwaller zur Elfmeter-Entscheidung, nachdem Boskovic den Ball mit dem Oberarm berührt hatte. Lavric ließ sich die Chance nicht nehmen und traf sicher zum 1:0.
Die Rapidler, die zuvor nur in der 61. Minute bei einem Dober-Fehlschuss aus einem Freistoß gefährlich wurden, stellten danach auf zwei Stürmer um, Sturm hatte danach aber die Chancen auf die Entscheidung - so etwa in der 73. Minute, als Lavric bereits Hedl überspielt hatte, sein Schuss aber von Soma geklärt wurde. Zwei Minuten später ging ein Kopfball des slowenischen Goalgetters nur knapp daneben.
Jelavic gleicht aus
Rapid stemmte sich gegen die Niederlage und kam in der 83. Minute doch noch zum Ausgleich. Der eingewechselte Drazan schlug eine Maßflanke auf Jelavic, der per Kopf aus kurzer Distanz erfolgreich war.
SK Sturm Graz - SK Rapid Wien 1:1 (0:0)
UPC-Arena, 15.327 (ausverkauft), Einwaller.
Tor:
1:0 (67.) Lavric (Elfmeter)
1:1 (83.) Jelavic
Sturm: Gratzei - Ehrenreich, Schildenfeld, Sonnleitner, Prawda - Hölzl, Hlinka, M. Weber, Jantscher - Beichler (46. Muratovic), Lavric (91. Kienast)
Rapid: Hedl - Dober, H. Eder, Soma, Katzer - Hofmann, Heikkinen, Boskovic (69. Gartler), Pehlivan (80. Salihi), Kavlak (58. Drazan) - Jelavic
Gelbe Karten: Beichler, M. Weber bzw. Jelavic, Kavlak, Eder, Pehlivan
(apa/red)
