Einkehrschwung in die Belanglosigkeit?
ÖSV-Tendenz am Podest weiterhin fallend
- Erfolge aus Rekordjahr 1999/2000 mehr als halbiert
- Schlechteste Gold-Bilanz der Herren seit 1994/95
·Einkehrschwung in die Belanglosigkeit?
ÖSV: Stockerlplätze werden immer weniger
·Reinfried Herbst holt Slalom-Kristallkugel
Felix Neureuther gewinnt Heim-Slalom vor Pranger
·Marlies Schild fährt allen auf und davon
Überlegener Slalom-Sieg,
Kathrin Zettel wird Zweite

Österreichs Ski-Alpin-Team hat im Winter 2009/2010 insgesamt 49 Podestplätze eingefahren - das ist nicht einmal mehr die Hälfte der Rekord-Saison 1999/00. Damals hatten Hermann Maier, Renate Götschl und Co. unglaubliche 40 Siege, 27 zweite und 40 dritte Plätze eingefahren und waren damit nicht weniger als 107 Mal auf dem Stockerl gestanden.
Die aktuelle Tendenz ist bei beiden Geschlechtern weiter fallend. Die Damen fuhren in der am Sonntag zu Ende gegangenen Saison 19 Mal aufs Podest (6-8-5) und wiesen damit eine sehr ähnliche Bilanz wie im Winter davor (5-9-8) auf. Im Rekordjahr 2006/07 hatte man jedoch noch 23 Siege, 17 zweite und 14 dritte Ränge (insgesamt 54 Mal auf dem Stockerl) geschafft. Weniger als 19 Podestplätze hatten die ÖSV-Damen zuletzt im Winter 1997/98 mit 14.
Bei den Herren ist der Knick nach unten weniger dramatisch, mit 30 Podest-Ergebnissen liegt man durchaus im (unteren) Bereich der Vorjahre. Bei den Siegen (acht) hinkt man jedoch weit hinterher, weniger hatte es zuletzt 1994/95 (sieben) gegeben. (apa/red)
