Vorläufige Bilanz der Erdbebenkatastrophe
in Chile: 700 Tote & 30 Mio. Dollar Schaden
- 'Schlimmste Katastrophe, die uns je heimgesucht hat'
- Wiederaufbau wird über eine Milliarde Dollar kosten
·Schweres Nachbeben
im pazifischen Ozean
Keine Tsunami-Warnung nach Erdbeben in Chile
·Erdbeben in Chile hat Erdachse verschoben
NASA: Dauer eines Tages
würde sich so verkürzen
·US-Experten warnen vor Monster-Beben
Großstädte wie Seattle und Vancouver in Gefahr
·Chile bietet ein
Bild der Zerstörung
Hunderttausende Menschen sind obdachlos

Das verheerende Erdbeben in Chile und der anschließende Tsunami haben nach neuesten Angaben der Regierung 700 Menschen das Leben gekostet und einen Schaden von fast 30 Milliarden Dollar (22 Milliarden Euro) angerichtet. Innenminister Rodrigo Hinzpeter aktualisierte die Opfer- und Schadensbilanz. 200 Menschen, die bisher in den Listen als vermisst geführt worden waren, wurden jetzt für tot erklärt. Bislang war von 500 Toten die Rede.
"In wirtschaftlicher Hinsicht war dies die schlimmste Katastrophe, die Chile je heimgesucht hat", sagte Hinzpeter. Von der geschätzten Schadenssumme von 30 Milliarden Dollar seien von Versicherungen lediglich fünf bis acht Milliarden gedeckt. Für den Wiederaufbau der zerstörten öffentlichen Infrastruktur geht die Regierung von Kosten in Höhe von 1,46 Milliarden Dollar aus.
Das Beben der Stärke 8,8 am 27. Februar und der davon ausgelöste Tsunami zerstörte etwa 500.000 Häuser, zahlreiche Krankenhäuser sowie Straßen und Brücken. Es handelte sich um eines der zehn stärksten Beben, die weltweit je gemessen wurden.
(apa/red)
