Rosenkranz inmitten von Neo-Nazi-Ikonen?
FP-Politikerin anscheinend bei Treffen dabei
- VIDEO: Holocaustleugner-Treffen 1989 in Frankreich
- Blaue Hofburg-Kandidatin dementiert Anwesenheit
UMFRAGE: Rosenkranz bei Treffen - Ja oder Nein?
·"Wer provoziert,
der erntet halt Kritik"
Rosenkranz & Glawischnig
im verbalen Duell. VIDEO
·Wenn "Mr. Krone" in die Politik eingriff ...
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Haguenau im Nordelsass - Regelmäßiger Treffpunkt von Alt-Nazis zahlreicher europäischer Länder. Wenn revisionistische Ikonen über die angebliche Mär vom Holocaust referieren, wird eifrig geklatscht, zustimmend applaudiert und herzhaft gelacht, wird doch der Genozid im Zweiten Weltkrieg durch den braunen Kalauer-Kakao gezogen. So geschehen auch am 12. November 1989, als der mittlerweile verurteilte David Irving einen Witz über Ein-Mann-Gaskammern von sich gibt. Und damit auch eine Frau amüsiert, die einer gewissen Barbara Rosenkranz frappierend ähnlich sieht. Jener Frau Rosenkranz, die derzeit für das Bundespräsidentenamt der Republik Österreich kandidiert. Und jene Frau Rosenkranz, die mit umstrittenen Aussagen über das NS-Verbotsgesetz für gehörigen Wirbel gesorgt hat.
Wahrheit macht frei lautet der Titel des 60-minütigen Dokumentarfilms, der derzeit im Internet kursiert und eigentlich das Treiben der deutschen Neonazi-Szene beschreibt, dabei scheinbar aber auch eine zukünftige österreichische Nationalrats-Abgeordnete, Landesrätin und aktuelle Kandidatin für das höchste Amt der Republik filmt.
Es ist David Irving, der 2006 wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung verurteilte Holcaust-Leugner, der das in Haguenau versammelte Auditorium mit einem Witz über Ein-Mann-Gaskammern erheitert. Als die Ziffern 1:45 die Zeitanzeige des youtube-Zusammenschnitts zieren, schwenkt der Kameramann über genau dieses, sodass der Zuseher mittendrin eine lachende junge Frau entdeckt. Dunkle lange Haare, so wie man die freiheitliche Politikerin auch aus früheren Fotos kennt, dazu das weiterhin scharfkantige Gesicht und die haselnussbraunen Augen. Ob sie es tatsächlich ist, kann nicht eindeutig beantwortet werden, doch ist eine verblüffende Ähnlichkeit nicht zu übersehen.
Gerüchte über Rosenkranz Besuche bei solch dubiosen Veranstaltungen sind nicht neu, auch jenes besagte Treffen in Haguenau geriet bereits ins Visier investigativer Journalisten. Vor zwei Jahren konfrontierte Christa Zöchling vom profil die zehnfache Mutter damit, diese aber dementierte, sei sie doch am 12. November 1989 in Innsbruck gewesen.
Doch machen Sie sich selbst ein Bild davon und stimmen Sie in der NEWS.at-Umfrage ab: Ist die Dame ab Minute 1:45 Barbara Rosenkranz?
(hoa)
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