Rosenkranz "eine Schande für Österreich":
Der Herr Präsident hat Glawischnigs Stimme
- Grünen-Chefin überlegt Wahlempfehlung für Fischer
- Kritik an SPÖ: "Verhaidert in Form des Herrn Niessl"
·Rosenkranz ist für die ÖVP keine Option
Josef Pröll hält Kandidatin
der FP für "nicht wählbar"
·"Wer provoziert,
der erntet halt Kritik"
Rosenkranz & Glawischnig
im verbalen Duell. VIDEO

Die Grüne Bundessprecherin Glawischnig wird am 25. April Heinz Fischer wählen. Die FPÖ-Präsidentschaftskandidatin Rosenkranz sei "für Österreich eine Schande", sagte sie in der "ZiB 2". Sie empfehle der Freiheitlichen, auf die Kandidatur zu verzichten. Der Bundespräsident habe seine Sache "ganz ordentlich gemacht". Eine Wahlempfehlung für ihn könnte man sich "durchaus überlegen".
Kritik übte Glawischnig an den Steuerplänen der Regierung. Energiesteuern eignen sich aus ihrer Sicht nicht, um Budgetlöcher zu stopfen, sinnvoller wären Maßnahmen im Vermögenssteuerbereich. Dem Finanzminister Pröll warf Glawischnig vor, er habe monatelang "gelogen, dass sich die Balken biegen".
Im "Kurier"-Interview nahm Glawischnig die Sozialdemokraten ins Visier: Die SPÖ "verhaidert in Form des Herrn Niessl", meinte sie unter scharfer Kritik an den "beschämenden Äußerungen" des burgenländischen Landeshauptmannes über die Transparenz-Datenbank (das er als Mittel gegen Sozialmissbrauch sieht) und rund um das Asyl-Erstaufnahmezentrum. Auch der steirische Landeshauptmann Voves übernehme mit der Verkleinerung der Landtage "eine alte Haider-Idee".
(apa/red)
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