Neuauszählung der irakischen Wahlen?
Präsident Maliki fordert neuerliche Prüfung
- Ausgang der Parlamentswahlen ist gänzlich ungewiss
- Schiitisch-sunnitisches Bündnis führt derzeit knapp

·Irak: Raketen auf Wahllokale abgefeuert
Iraker gehen trotzdem zu den Urnen: 38 Tote
·Kandidat vor Irak-
Wahl festgenommen
Weitere Terroranschläge vor der Parlamentswahl
·Blutige Attentate vor
den Wahlen im Irak
Terroristen bringen 27 Menschen ums Leben
·Anschlag auf Pilger im Irak: 46 Todesopfer
Selbstmordattentäterin sprengte sich in die Luft
Nach der Parlamentswahl im Irak vom 7. März zeichnet sich nun ein äußerstes knappes Ergebnis ab. Die Partei von Ex-Regierungschef Allawi und das Bündnis von Regierungschef Maliki liegen fast gleichauf. Deshalb forderte Maliki nun eine Neuauszählung der Stimmen. Das berichte unter anderen der Nachrichtensender CNN.
Maliki habe die Wahlkommission aufgerufen, sich zu den Forderungen der politischen Parteien im Land zu äußern, die Stimmzettel von Hand neu auszuzählen, hieß es in einer in Bagdad veröffentlichten Erklärung des Ministerpräsidenten. Bei der Auszählung lag zuletzt Allawis schiitisch-sunnitisches Bündnis Irakija knapp vor Malikis Rechtsstaatsallianz. Im Parlament zeichnete sich ein Patt ab. Das Maliki-Lager hatte in der vergangenen Woche der Wahlkommission "Manipulationen" vorgeworfen und angekündigt, eine Neuauszählung der Stimmen zu verlangen.
Die Iraker hatten am 7. März ein neues Parlament gewählt. Das offizielle Endergebnis soll erst Ende März nach der Prüfung aller Wahlbeschwerden feststehen. Es wird zudem mit einer langwierigen Regierungsbildung gerechnet.
(apa/red)
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