Dienstag, 16. März 2010

Caritas & Volkshilfe gegen Verzögerungen:
"1. September muss eingehalten werden"

  • Wartezeit sei Bedürftigen nicht länger zumutbar
  • Mindestsicherung wichtiges Instrument gegen Armut

Caritas-Präsident Franz Küberl und Volkshilfe-Präsident Josef Weidenholzer haben ienstag an die Länder appelliert, keine weitere Verzögerungen bei der Einführung der Mindestsicherung zuzulassen. "Der Termin 1. September kann sicher eingehalten werden, wenn das nötige Wollen dahinter steht", rief Küberl auf, die Sorgen und Nöte der ärmsten Menschen ernst zu nehmen. Weidenholzer fordert eine gemeinsame Anstrengung der Bundes- und Landespolitik, denn "Menschen, die in Armut leben, können es sich nicht leisten, noch weiter auf eine Umsetzung der entsprechenden Regulative in ihren Ländern zu warten."

Wenn Bund und Länder an einem Strang ziehen, sei die Umsetzung bis 1. September möglich. "Immerhin ist heuer das europäische Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung. In diesem Jahr das wichtigste Instrument der Armutsbekämpfung nicht gemeinsam auf den Boden zu bringen, wäre wohl eine Bankrotterklärung für den Föderalismus", meinte Küberl in einer Aussendung.

Der Caritas-Präsident erinnerte daran, dass schon im Dezember 2006 die damaligen Minister Erwin Buchinger und Martin Bartenstein eine klare Einigung erzielt haben. "Hätten andere Entscheidungen und Prozesse in diesem Land bis zur Einführung so lange gedauert, wäre die Republik jetzt wahrscheinlich pleite."

In einigen Bundesländern waren zuletzt Zweifel aufgetaucht, ob der Termin 1. September zu halten sei. Sozialminister Rudolf Hundstorfer (S) hatte daraufhin betont, dass im Falle einer Verzögerung auch eine rückwirkende Auszahlung möglich wäre. (apa/red)

16.3.2010 15:08
Woppo, 16. 03. '10 21:04
Mindestsicherung ja,aber nicht ewig ,sonst werden viele die
unter1000 Euro verdienen aufhören zu arbeiten !
War-Lord, 16. 03. '10 18:45
An die Caritas und an die Volkshilfe...
Liebe Caritas, liebe Volkshilfe...was bitte ändert sich dabei an der Situation der Armutsgrenze??? Ich gebe jemand ein paar Euro mehr, dafür führe ich Steuern ein, um dies zu finanzieren... die Sprit-Steuer schlägt sich voll und ganz in den Regalpreisen der Supermärkte nieder, die sofort mit Einführung der neuen Steuer die Preise erhöhen, weil die Tranportkosten gestiegen sind, ...und so weiter und so fort... Oder wo bitte, ist mein Denkfehler??? Für Aufklärung von fachlicher Seite bin ich sehr dankbar - ja ich bitte förmlich darum!!
peterpan2010, 16. 03. '10 18:44
unfassbar
die sozialämter sind seit monaten nachweislich mit beabeitung eingelaufener anträge zur sozialhilfe unterstützung auf monate hinten nach kein mensch in bewussten ämtern scherrt sich um die antragstellenden menschen die nachweislich aufgrund fehlender bearbeitungs kapazitäten in den sozialämtern hungern und frieren und vielleicht ihre wohnungen verlieren durch delogierungsanträge der so super sozialen stadt wien vielleicht sollte man dem sozialminister mal verklickern an verhungerte sozialhilfebezieher kann man keine rückwirkende auszahlung mehr tätigen klar also macht endlich mal was für alle menschen österreichs und nicht gegen sie guckt erstmal das eure ämter wieder bürger gerecht mit genug personal besetzt sind und anträge aller bürger schnellst möglich erledigt werden ihr top politiker