Dienstag, 16. März 2010

Mindestsicherung ist beschlossene Sache:
Einführung ab September bleibt aber fraglich

  • Mehrere Länder sehen Probleme mit den Fristen
  • Faymann: "Mindestsicherung ist keine Hängematte"

Die Regierung hat im Ministerrat die Mindestsicherung auf den Weg gebracht. Jene Teile der Vereinbarung, die den Bund betreffen, wurden abgesegnet. Ausständig sind nun vor allem noch entsprechende Beschlüsse der Länder, um ein Inkrafttreten der Mindestsicherung mit erstem September zu ermöglichen.

Bundeskanzler Faymann betonte im Pressefoyer nach dem Ministerrat: Der Beschluss zeige, dass die Regierung die Armutsbekämpfung nicht als Worthülse für Sonntagsreden verwende, sondern auch entsprechende Initiativen setze. Vorwürfe wonach die Mindestsicherung eine soziale Hängematte sei, wies der SPÖ-Chef profilaktisch zurück. Es gebe keine Wahl zwischen Mindestsicherung oder Arbeit, verwies Faymann auf die Regelung, wonach die Leistung nur dann bezogen werden kann, wenn auch die Bereitschaft zur Annahme einer Beschäftigung vorhanden ist.

Die meisten Bundesländer wollen den Beschluss wie geplant mit 1. September umsetzten. Zweifel gibt es nur in Salzburg und Kärnten, wo sich etwa Sozialreferent Ragger skeptisch zeigt, dass sich die Einführung ab 1. September ausgehen wird. In Tirol und Vorarlberg gehe man zwar nicht davon aus, dass der Einführungszeitpunkt verschoben werden muss, der Zeitplan zwischen Bund und Ländern sei allerdings "sehr eng", heißt es in Tirol. Oberösterreich hingegen hat mittlerweile eine Verschiebung auf Anfang 2011 angekündigt.

Wer davon profitiert
Das Prinzip der bedarfsorientierten Mindestsicherung ist es, dass Menschen in Notlagen nicht unter einem bestimmten Mindeststandard fallen. Dieser orientiert sich an der so genannten Ausgleichszulage für Pensionisten und beträgt abzüglich der Krankenversicherungsbeiträge derzeit 744 Euro netto monatlich für Einzelpersonen, 1.116 Euro für Paare und 134 Euro pro Kind. Wer also weniger zur Verfügung hat, bekommt seine Einkünfte - sei es aus Arbeitslosengeld, Notstandshilfe oder Einkommen aus Erwerbstätigkeit - auf diesen Mindeststandard aufgestockt.

Diese Mindeststandard-Beträge setzen sich zusammen aus einem 75-prozentigem Grundbetrag und einem 25-prozentigem Wohnkostenanteil. Letzterer fällt weg, wenn man zum Beispiel bei den Eltern wohnt oder über eine Eigentumswohnung verfügt und daher keine Miete zahlt.

Von der Mindestsicherung profitieren werden etwa 270.000 Menschen, darunter 165.000 Sozialhilfebezieher und 90.000 Notstandshilfeempfänger. Ein wesentlicher Vorteil der Mindestsicherung ist, dass bisher Nicht-Versicherte in die Krankenversicherung aufgenommen werden und so eine E-Card erhalten. Der Bezug der Mindestsicherung ist an Arbeitsbereitschaft geknüpft und sieht bei Arbeitsweigerung Leistungskürzungen und im Extremfall den Entfall des Leistungsanspruches vor.

(apa/red)

16.3.2010 21:05
peterpan2010, 18. 03. '10 12:28
grundsätzlich sollte man ....
zuerst alle ämter so rasch als möglich bürgernah betreiben - siehe beispiel sozialämter - eine schweinerei sondergleichen mit welcher unverfrorenheit diese mit hilfesuchenden bürgern umgehen ..auswechseln aller verantwortlichen leiter und sachbearbeiter durch sozial denkende handelnde mitarbeiter dringends erforderlich ..sofortigst alle wirtschaftsbosse des landes an einen tisch zitieren ...den sondernotstand ausrufen und diese feinen herrschaften ultimativ auffordern ..sofortige anhebung des allgemeinen lohnniveaus auf auskommbarem lohnlevels..ab 1200 euro netto..einführung der grundsicherung höhe 1000 euro auf maximal 2 jahre dann is schluss ..sowie sofortige umstruktuierung aller arbeitsämter - entlassung aller leiter fristlos feuerung aller präpotenten mitarbeiter ......
peterpan2010, 18. 03. '10 12:35
Re: grundsätzlich sollte man ....
grundsätzlich ist es in österreich erforderlich allen bürgern ein auffangnetz zu bieten - sozial schwachen - zwei jahre versorgung grundsicherung - in dieser zeit stoppen aller schuldenlasten - inkassobüros mit sofortiger wirkung verbieten..einzig dem staat steht es zu schulden-eintreibend mit seinen gerichten zu wirken...sofortigst dem hilfesuchendem bürger mit rat und tat beistehen - besser mit tat ....durch aufforderung von firmen langzeitarbeitslosen - besseren einstieg auch mit schuldenstand zu ermöglichen ...hilfe wo es nur geht auch an alleinstehenden menschen ..hauptaugenmerk darauf legen das in österreich jeder mensch jeder bürger gleich ist die selben rechte und pflichten hat
peterpan2010, 18. 03. '10 12:42
Re: grundsätzlich sollte man ....
die stadt wien auffordern mit sofortiger wirkung sämtliche - delogierungsverfahren einzustellen - den zahlungsunwilligen - eine neue chance geben - hunderte familien mit kindern sind davon betroffen - senkung aller energie und mietkosten für diese nachweislich ihn not geratenen mitbürgern auf die dauer von zwei jahren - etc etc etc ......

oder man sollte einfach nurmal wieder menschlich sozial bürgernah dem volke österreichs gegenüber - sozialpolitik betreiben die es ermöglicht ..auch in diesem land -politiker zur verantwortung zu ziehen wenn sie pardou anders handeln als ihre zahlreichen wahlversprechen lauten - stoppen aller zahlungen ihn die eu aufgrund des sondernotstandes in der sich das haus österreich zur zeit befindet wäre doch was oder nicht mal nachzudenken und endlich zu handeln
peterpan2010, 18. 03. '10 12:52
Re: grundsätzlich sollte man ....
zuguterletzt ..auch mal beispiel die stadt wien auffordern ..sofortigst ihre vorhandenen kapazitäten der arbeitsplatzbeschaffung zu öffnen ..und menschen wenigstens die chance zu geben ...ohne maturazeugniss ..strassenkehrer müllentsorger kanalreiniger werden zu können ..bevor wir alle in diesem verkommenen verlogenen sumpf von falschheit lüge und betrug an dem volke ersticken ...schaltete endlich eure politiker gehirne ein bevor wir so enden wie griechenland....und vergesst nicht das was ihr den geringsten eurer brüder angetan habt habt ihr euch selbst angetan ....langfristig gesehen ...wird euch eurer derzeit zur schau gestelltes desinteresse an der - armut in österreich - den job euer ansehen und die anerkennung eures volkes kosten ..bewegt euch endlich und seit endlich sozial denkend
peterpan2010, 18. 03. '10 13:03
Re: grundsätzlich sollte man ....
und vorallem im interesse aller bürger dieses landes sozial handelnd.....es ist nämlich bereits fünf minuten nach 12 ..es scheint ob eure uhren im parlament irgendwie nach der wiener wasserleitung ausgerichtet sind ...lernt mal die zeichen der zeit zu erkennen und zu verstehen ..wir brauchen nicht mehr euer sinnloses gequassel von sein oder nicht sein in der eu ..wir brauchen die kraft das wissen und die sozialität unsere politiker für unser land ...für unser österreich ..wenn ihr dazu nicht fähig seid verabschiedet euch ..und kommt nie wieder ....zurück :-)
Wien_1190, 18. 03. '10 09:12
In Nordkorea...
..sollten unsere Politiker sein!

folgender Artikel zeigt auch warum : "http://www.news.at/articles/1011/12/264571/nordkorea-fehlschlaegen-finanzchef-reform"

Dort wurde der Finanz"minister" wegen fehlgeschlagener Reformen bzw EINER!! fehlgeschlagenen Reform sofort hingerichtet! vl wär das ein Ansporn für heimische Politiker ;)
peterpan2010, 17. 03. '10 12:43
man lebt nur einmal - mindestsicherung
744 euro pro monat - mal rechnen - mindestmiete 280 bis 340 pro monat zusätzlich mindest 180 euro energie - plus täglich 8 euro lebensmittelkosten macht im monat - verdammt - juchu sie sind reich gut versorgt - sehr sozial ...von der grundsicherung vegetieren die menschen die es betrifft genauso in armut weiter wie bisher - alles nur ein wischi waschi konzept diverser politiker - alles nur einzig zu dem zweck das belogene hintergangene volk ruhig zu halten - fragt sich nur wie lange bereits jetzt bankrotte krankenkassen - das volk von sozialhlfeempfängern oder pardon - grundsicherungsempfängern - versorgen kann ..schon vergessen ...auch gesundheit kostet geld - arme sterben schon jetzt im sozialem österreich weil sie sich nichts mehr leisten können -auch nicht ihre gesundheit ..so is
peterpan2010, 17. 03. '10 11:49
und das schlimmste daran ..
zu diesen angenommenen 765 000 mitmenschen kommen nochmals mindest 700000 mitbürger dazu die brav und fleisig durch tägliche arbeit mit einem nettoeinkommen von 800 bis 950 euro im monat ihr auskommen finden müssen ..wenn man diese zahl ebenfalls mit mindest zwei angehörigen multipliziert ...ergibt das nur einen einzigen gedanken.....wie ist es möglich das sich politiker noch trauen sich öffentlich zu zeigen ..wie ist es möglich das frech schamlos und völlig unsozial soclhe gesetze wie der der mindestsicherung erlassen werden können ..wie ist es möglich das nicht schon längst alle bürger dieses landes ...stop sagten und diese betrüger und lügner aus ihren sesseln verjagten .....du armes österreich ...dich gibts wohl nurmehr auf papier und auch nur dann wenns so einigen bonzen gefällt....
peterpan2010, 17. 03. '10 11:34
aber hallo ....armut in österreich
von der mindestsicherung profitieren werden etwa 270.000 menschen, darunter 165.000 sozialhilfebezieher und 90.000 notstandshilfeempfänger.....mal schnell alles mal drei multipliziert (annahme von mindest 3 vom mindesteinkommen abhängigen angehörigen ) ergibt . 765 000 mitmenschen ..verdammt --mich wundert das es ihn diesem lande nicht schon lange zu einem massenaufstand gekommen ist ....:-) denn es stellt sich die frage ...was denken sich satt gefressene überbezahlte politiker im parlament eigentlich ..wenn sie eine familie mit mindest vier personen mit 1000 euro monat für monat sich selbst überlassen 1000 euro - die so mancher politiker - als tischgeld bei empfängen und partys ohne mit der wimper zu zucken zurücklässt ,... wenn dieser armutskessel mal explodiert dann gute nacht
War-Lord, 17. 03. '10 12:48
Lieber peterpan... ich kann deine Äußerungen so nicht hinnehmen!!
...also bitte @peterpan..
einige von meinen Bekannten sind auch Politiker/innen... ich könnte nicht sagen dass sie sattgefressen sind, auch wenn böse Zungen behaupten, dass sie 15 kg Übergewicht und einen Gehirnschwund aufgrund übermäßigen Alkohols vorweisen... schau dir doch den ehemaligen russischen Präsidenten Jelzin an... der hatte doch auch immer seine Wärmeflasche dabei, damit er halbwegs gerade gehen konnte, oder... na siehst du. Also wollen wir hier nicht so kleinkarriert sein und über unsere Politiker herziehen, das sind nämlich die einzigen Leute, die noch nicht beim AMS Schlange stehen, obwohl sie den ganzen Tag arbeitslos sind *ggg...und die diese 750,- Mindestsicherung garnatiert nicht in Anspruch nehmen werden müssen *gg
peterpan2010, 17. 03. '10 13:53
Re: aber hallo ....armut in österreich
lieber war-lord...

ja stimmt sozialität beginnt ja bereits damit armen unterbeschäftigten politikern unseres landes den weg zm ams zu ersparen ...was so den vergleich mit jelzin betrifft....verdammt so manchen politiker würde es nicht schaden wenn ihm mal eine flasche wodka aus der manteltasche gucken würde..mit sicherheit könnte er keinen schaden mehr in der politik unseres landes anrichten...er müsste halt mal auf kurzurlaub....alkohlentziehung ...und vielleicht gleichzeit ..a bissal politische bildung ....dazu ...thema ..wie verhalte ich mich als gewählter volksvertreter richtig sozial gegenüber meinem mich wählendem volke .....na egal..fettgefressen oder nicht ... es wäe an der zeit politikern das hungern bei zu bringen ..am besten mit bezug grundsicherung..:-)
peterpan2010, 17. 03. '10 11:15
mindestsicherung - vorleben
einmal was neues- alle politiker die die mindestsicherung beschlossen haben -mit allen ihren von ihrem einkommen abhängigen angehörigen - müssen auf mindest ein jahr von der mindestsicherung leben- sämtliche unternehmer die milliarden zahlungen an die krankenkassen säumig sind ebenso - sämtliche steuerbetrüger die milliarden euro unterschlagen haben - bis auf die unterhose enteignet- sämtliche politiker die ihre wahlversprechen nicht einhielten rückwirkend auf zehn jahre - für ihr handeln und tun gegenüber der repuplik österreichs wegen verbrechens gegen die sozialität und dem volke angeklagt und zum aktentragen in den finanzämtern verurteilt werden natürlich zu dem lohn der mindestsicherung - erst dann werden diese bonzen dran denken das sie gesetze für lebende mitmenschen beschliessen
War-Lord, 17. 03. '10 09:30
An alle Politiker mit Hirn, alle Österreicher/innen und alle Patrioten
Mein Vorschlag für alle die nicht so änden wollen wie die Griechen und andere Österreicher!!
Wenn ich der Faymann wäre...ich würde dir und den anderen Österreichern gleich mal die 14. Pensionszahlung bzw. das 14. Gehalt mit 100% besteuern und das Arbeitslosengeld bzw. den Notstand auf max. 750 Euro pro Monat senken...weiters die Studiengebühren mit 700 Euro pro Jahr wieder einführen, 20% der Politiker entlassen und die Banken-Manager die Millionen Abfertigungen bekommen enteignen und einsperren!! Wenn du mich unterstützt, werde ich mich als Kanzlerkandidat aufstellen lassen, ok!! Der Voves hat zumindest einen Teil meiner Idee schon für sein Wahlprogramm übernommen... ;-) Meine Anerkennung Franzl... aber bis 2015 ist s noch lange!!!
War-Lord, 17. 03. '10 09:54
Dem EINEN oder der ANDEREN gefallen meine Vorschläge nicht...
...Stimmen werden laut die gegen meinen Vorschlag sind??... Ich darf sie daran erinnern dass 400.000 arbeitsfähige Menschen in Österreich nur auf einen Arbeitsplatz warten und viele davon gerne um netto 1.300 (und das 13x pro Jahr) arbeiten gehen würden...anstatt nur 750,- zwölfmalig im Jahr zu bekommen und zu Hause auf einen Job zu warten oder alle paar Monate irgendwelche Schulungen zu besuchen und dann vielfach wieder nur schwer was finden!! Und an alle Pensionisten...13x eine Pension ist ja immerhin besser als nur 12x oder *gg ... Wenn wir so enden wie die Griechen gibts bald überhaupt keine Pension mehr, denkts mal daran!!!
War-Lord, 17. 03. '10 08:58
Voves Franzl ...die 1.
Voves Franz, ich hab gehört du willst über 20 Landtagsabgeordnete in der Stmk einsparen bis 2015?? .... Franz, ich hoff du verzeihst mir wenn ich das jetzt so sag..."Aber der Voves ist ja scheinbar gar nicht so blöd wie er ausschaut"!! Bei 4 Millionen Beschäftigenten und 8,5 Millionen Einwohnern muss man sich wirklich fragen ob wir noch so viele Abgeordnete im Land brauchen, wie wir bei 5 Millionen Beschäftigung und 8 Millionen Einwohner hatten!! Nur Franz, verzeih mir die Frage...aber warum hast das schon nicht die letzten 5 Jahre gemacht und warum kommt dir diese Idee jetzt einige Monate vor der Stmk-Wahl?? Und Franz, du brauchst nicht 20 reduzieren... 10 tun s auch schon ;-)...aber man muss sich künftig auch überlegen, was man mit Politikern macht, die große Versprechungen machen ...
War-Lord, 17. 03. '10 09:03
Re: Voves Franzl ...die 2.
...die große Versprechungen machen und dann nicht mal die 50% davon umsetzen...von denen gab s nämlich in der Vergangenheit schon zu viele. Unterm Hitler wurden Generäle die versagt haben Pistolen überreicht um sich selber zu richten und sich damit sie sich die Exekution zu ersparen... Franzl, als Politiker der Zukunft im Lande Stmk hast du sicher nix dagegen, wenn dir die Steirer und Steirerinnen auch nach deiner Wahl eine Pistole überrachen, ...nur für den Fall dass du nicht zumindest 50% deiner Wahlversprechen einhältst... also demnach mindestens 10 Abgeordnete bis 2015 abbaust und nicht neu nachbesetzt. Deine Idee begrüße ich sehr und meine Stimme ist dir sicher,...allein mir fehlt der rechte Glaube...womöglich ist nach der Wahl vor der Wahl, Franz!
peterpan2010, 16. 03. '10 19:18
na sowas
da streiten sich die leut herum ....wie wärs damit ..holt die vier mächtigsten industrie und wirtschaftsbosse österreichs auf einen tisch und erzählt ihnen ...von der mindestsicherung..nehmt aber bitte einige notärzte mit die sterben sonst vor lachkrämpfen..und sie schrauben und schrauben die löhne noch niedriger..und das volk schlägt sich noch mehr verbal den schädel ein...na lustig wann wacht dieses volk endlich auf..und bemerkt ..am ende weis keiner nix...niemand is schuld alle wollen nur eines ...den schuldigen finden ..wo is er der schuldige ...sozialhilfebezieher.. wird er genannt...was ist bloss aus diesem land geworden ....ein volk von heuchlern und versagern ....so schauts aus ...anstatt gemeinsam sozial sind wir gemeinsam asozial...und das in zeiten der krise umso mehr ..schade
War-Lord, 16. 03. '10 18:44
An die Caritas und die Volkshilfe...
Liebe Caritas, liebe Volkshilfe...was bitte ändert sich dabei an der Situation der Armutsgrenze??? Ich gebe jemand ein paar Euro mehr, dafür führe ich Steuern ein, um dies zu finanzieren... die Sprit-Steuer schlägt sich voll und ganz in den Regalpreisen der Supermärkte nieder, die sofort mit Einführung der neuen Steuer die Preise erhöhen, weil die Tranportkosten gestiegen sind, ...und so weiter und so fort... Oder wo bitte, ist mein Denkfehler??? Für Aufklärung von fachlicher Seite bin ich sehr dankbar - ja ich bitte förmlich darum!!
War-Lord, 16. 03. '10 18:50
Re: An die Caritas und die Volkshilfe...
Die neue Armutsgrenze ist dann einheitlich mit 750,- festgelegt, oder wie?? Das ist aber dann auch schon alles!! Der was jetzt arm ist, kann sich jetzt genau so viel bzw. genau so wenig leisten wie nach dem Stichtag 1. September!!!
War-Lord, 16. 03. '10 18:20
Alles gut und schön, aber...
Die Idee ist ja an und für sich gut, aber ich hätte sowieso gleich die Arbeitslose und den Notstand auf 750,- begrenzt... und den Nettoverdienst auf 1.100 angehoben. Aber ist ja sowieso alles ein Teufelskreis...weil wenn die Steuer auf Sprit erhöht wird, werden die Produkte im Regal auch wieder teurer, weil der Handel dann wieder argumentiert, dass die Transportkosten jetzt gestiegen sind... Also "vor der Hochzeit ist somit nach der Hochzeit"...was nutzt es wenn ich wem 10 Euro draufgeb und ich ihm auf der anderen Seite wieder 10 wegnehm?? Früher hast mit 1.000 Schilling den Einkaufswagen voll gehabt...heute nimmst du 1.000 Euro und er ist noch immer halb leer...
War-Lord, 16. 03. '10 18:23
Re: Alles gut und schön, aber...
korrigiere...ich meinte früher 1.000 Schilling und heute nimmst du 75 Euro und hast trotzdem weniger im Körberl als damals mit 1.000 Schilling... aber das monatliche Gehalt ist so wie vor 10 Jahren und heut musst du sogar noch froh sein wenn du einen Job hast, wo du auch morgen noch arbeiten kannst, damit du dich und deine Familie ernähren kannst...
galileo2, 16. 03. '10 17:45
Faymann: "Mindestsicherung ist keine Hängematte"
Na hat dieser rote Vollkoffer sie noch alle besammen?
Niemand wird mehr freiwillig täglich aufstehen und für wenig Geld arbeiten gehen wenn er stattdessen auch Geld vom Staat und noch dazu eine gratis Krankenversicherung bekommen kann.

Mit der Mindestsicherung wird die soziale Hängematte in Österreich eingeführt.

Kein Wunder dass nun gleichzeitig auch die Steuern erhöht werden müssen - mit den hohen Steueren werden alle jene bestraft die so dumm sind und hart arbeiten anstelle bequem von der "Mindestsicherung" zu leben.

Leistung wird in Österreich bestraft - Faulsein belohnt.
Vasant, 16. 03. '10 18:09
Re: Faymann:
"Leistung wird in Österreich bestraft - Faulsein belohnt."

Da kann ich dir nur zustimmen, aber was erwartest dir
von Politikern die für Niederlagen 20.000 Euro monatlich
cashen;) Da kann ja nur Schwachsinn rauskommen!

Wenn ich bei der SPÖ wäre, dann wär der schon längst
Geschichte!
War-Lord, 16. 03. '10 18:33
An @galileo...Klappe die 1.
@galileo
Nun ja, über Parteiengesinnungen lässt sich streiten, aber prinzipell würde ich den Faymann nicht als "Vollkoffer" bezeichnen... weil schau, jene die jetzt um 1.000 Netto arbeiten gehen, werden dann sagen, 1.000 minus 750 = 350...ich habe für 40 Std. 350,- mehr als wenn ich gleich zuhause bleibe. Und umgekehrt werden die was zu Hause sind und 750 bekommen sagen, für 1.000 im Monat geh ich nicht arbeiten...dies führt automatisch dazu, dass das Grundgehalt über 1.000 netto im Monat steigen muss und verhindert gleichsam, dass die 400.000 momentan Arbeitslosen also Billigarbeitskräfte um 1.000 netto am Arbeitsmarkt landen und das gesamte Lohnniveau runterdrücken, vertehst... das ganze Dilemma ist aber wie bereits erwähnt...
War-Lord, 16. 03. '10 18:35
An @galileo...Klappe die 2.
...das Dilemma ist, dass wenn das Grundgehalt steigt auch die Produktionskosten steigen und das wiederum merkt man dann in den Verkaufspreisen der einzelnen Güter im Regal. Das heißt unterm Strich ist es egal, ob du dann 5.000 im Monat verdienst, wenn dann sowieso 1kg Brot statt 2,50 dann 5 Euro kostet...oder halt 1 Liter Benzin statt 1,50 Euro dann auf einmal 3 Euro kostet... unterm Strich bekommst zwar mehr in die Brieftasche aber am Tagesende ist auch wieder nix drinnen