Verfolgungsjagd hält Tirols Polizei in Atem:
Flüchtiger Autodieb zieht Verwüstungsspur
- Täter lässt nach langer Autobahnfahrt Gefährt zurück
- Fahndung der Polizei ist bisher erfolglos geblieben

Ein mutmaßlicher Autodieb hat sich am Samstagabend mit der Tiroler Polizei eine wilde Verfolgungsjagd geliefert und befindet sich weiter auf der Flucht. Auf seiner Irrsinnsfahrt mit teils 180 km/h zog er eine Spur der Verwüstung durch das Bundesland. Mehrere Anhalteversuche blieben laut Polizei erfolglos, ehe es dem Täter gelang, in Wörgl seine Verfolger zu Fuß abzuhängen.
Begonnen hatte die Verfolgungsjagd um etwa 21.20 Uhr auf der A13 bei Schönberg im Pitztal, als der Lenker eines in Italien entwendeten Mitsubishi Pajero einfach die Mautstelle durchfuhr. Die anschließende Verfolgungsjagd mit etwa 180 km/h führte nach Norden in Richtung Innsbruck. Ein Anhalteversuch beim Knoten Innsbruck Süd blieb erfolglos, der als klein und südländisch beschriebene Täter raste auf der A12 in Richtung Osten.
Auch ein von der Polizei initiierter "künstlicher Stau" hielt den Mann nicht auf. Dabei trugen mehrere Polizeiwagen Schäden davon. Auf seinem Weg demolierte er auch fünf unbeteiligte Pkws von Zivilpersonen zum Teil schwer. Auch weitere Anhalteversuche blieben erfolglos.
Bei Wörgl fuhr der Kriminelle schließlich von der Autobahn ab und raste im Ortsgebiet gegen die Fahrtrichtung durch zwei Kreisverkehre. Bei einem dritten Kreisverkehr stellte er sein Auto ab und flüchtete zu Fuß weiter. Dort verlor sich nahe eines Fabriksgeländes seine Spur. Die Polizei fahndet mit 15 Streifen und einigen Diensthunden nach dem Flüchtigen.
(apa/red)
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