Skitourengeherin stürzt 200 Meter in die Tiefe: Villacherin verunglückt in Slowenien
- 43-jähriges Opfer war erfahren und gut ausgerüstet
- Frau erlag im Krankenhaus schweren Verletzungen

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Eine österreichische Skitourengeherin, die in Slowenien tödlich verunglückt ist, stammte aus Villach, bestätigte ein Polizeisprecher der Polizei in Kranj (Krainburg). Die 43-Jährige rutschte beim Aufstieg auf den Berg Kleine Mojstrovka (Mala Mojstrovka) bei Kranjska Gora aus und stürzte 200 Meter in die Tiefe. Die Frau erlag im Krankenhaus von Jesenice ihren schweren Verletzungen.
Die Frau war in den Julischen Alpen mit einem 50-jährigen Villacher unterwegs. Das Paar hat den Aufstieg auf die Kleine Mojstrovka Sonntag früh begonnen, der Unfall ereignete sich gegen 10.00 Uhr. Auf etwa 1.900 Meter Höhe hatte die Frau die Balance verloren und war abgestürzt, berichtete die slowenische Tageszeitung "Dnevnik" am Montag unter Berufung auf den Bergrettungsdienst. Ein Slowene hatte den Sturz gesehen und sofort eine Rettungsaktion gestartet.
Nachdem die Bergretter der Kärntnerin am Unfallort Erste Hilfe geleistet haben, war sie mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen worden. Dort habe man sie erneut wiederbeleben müssen, erklärte der Leiter des Bergrettungsdienstes in Kranjska Gora, Andrej Robic, der Zeitung. Die Frau starb später jedoch an ihren schweren Verletzungen. Laut dem Bergrettungsdienst war das erfahrene Skitourengeherpaar gut ausgerüstet gewesen.
(apa/red)
