"Die SPÖ ist nicht tot, aber schwer krank":
Ex-Mandatar Broukal rechnet mit Partei ab
- Neues Buch analysiert den Zustand der Kanzlerpartei
- Ehemaliger Nationalrat vermisst klare Positionen

·Zehnjahrespläne sind
bei der SPÖ wieder in
"Österreich 2020"-Projekt
als Zukunftsstrategie
·"In der SPÖ herrscht eine Friedhofsruhe"
Linke Flanke der SPÖ begehrt gegen Partei auf
Als Abrechnung mit der Politik und der SPÖ will er das Buch in keiner Weise verstanden wissen, aber der Befund des Medien- und Politik-Profis Josef Broukal über die Partei, für die er sechs Jahre lang Abgeordneter war, fällt hart aus: Ich wüsste nicht, wofür die SPÖ im Augenblick steht, sagt er im NEWS- Interview zu seinem nächste Woche erscheinenden Buch Nachrichten vom Ableben der SPÖ sind stark übertrieben! Darin analysiert er mit 15 MitautorInnen den Zustand der SPÖ. Sein Resümee: Nein, tot ist die SPÖ nicht. Sie ist schwer krank.
Broukal vermisst klare Positionen, richtungweisende Visionen, aber auch personelle Strahlkraft. Bei Bundeskanzler und SPÖ-Chef Werner Faymann hoffe er noch auf intellektuelle Faszination oder bodenständige Volkstümlichkeit: Wenigstens eines von beiden sollte da sein. Er wisse, sein Urteil sei hart, aber für die nicht-harten Urteile ist der SPÖ-Pressedienst zuständig. Generalbefund über das SPÖ-Regierungspaket: Hundsdorfer macht einen guten Job. Aber wo sind die Initiativen in anderen Feldern?
Das ausführliche Interview mit Josef Broukal lesen Sie im aktuellen NEWS 10/10!

