Propst Fürnsinn zur Welle des Missbrauchs:
"Die Kirche braucht einen Befreiungsschlag"
- Schock: "Schlägt einem die Schamesröte ins Gesicht"
- NEWS: Ordens-Oberer fordert radikale Maßnahmen
·Auch Niederländer
im Missbrauchssumpf
350 Hinweise innerhalb kurzer Zeit eingegangen
·Sängerknaben überprüfen Vorwürfe
Missbrauchsopfer sollen bei Aufklärung helfen
·Neue Misshandlungen
in katholischer Kirche
Erzabt bietet in Salzburg
5.000 Euro Schweigegeld
·Heller: Missbrauch
im Internat miterlebt
Statt Hilfe gab es nur
"jesuitische Selbstjustiz"
·'Die Kirche braucht nun Befreiungsschlag'
NEWS: Ordens-Oberer Fürnsinn zum Missbrauch

Der Chef der Augustiner-Chorherrn im nö. Stift Herzogenburg, Propst Maximilian Fürnsinn, zeigt sich in der jüngsten Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS von den aktuellen Missbrauchs-Vorwürfen gegen Österreichs Kirche tief erschüttert, es schlägt einem die Schamesröte ins Gesicht!
Fürnsinn, der zu den profiliertesten Ordens-Oberen in der Republik zählt, hofft jetzt auf einen Befreiungsschlag der Kirche, indem endlich alles auf den Tisch kommt (das ist unsere Bringschuld) und dann radikale Sanierungs- Maßnahmen ergriffen werden. Etwa durch kirchenferne Opferanwälte bzw. kirchenunabhängige Ombudsstellen.
Auch Töne aus dem Vatikan, dass Täter der weltlichen Justiz übergeben werden sollen anstatt die Dinge wie bisher kirchen-intern zu regeln, kann der Augustiner-Chorherr etwas abgewinnen. Fürnsinn kritisch zu der seit Jahren immer wieder auftauchenden Missbrauchs-Diskussion: Ich denke, dass wir bisweilen die Tragweiten falsch eingeschätzt haben, daher müsse jetzt reiner Tisch gemacht werden. Österreichs Kirche habe sogar die Chance zu einem Befreiungsschlag, wenn sie die richtigen Konsequenzen ziehe.
Mehr zu Missbrauch in der Kirche lesen Sie im NEWS 10/10
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