Eine Unterschrift und alles ist vergessen:
Der große Auftritt der Barbara Rosenkranz
- Eidesstattliche Erklärung zum NS-Verbotsgesetz
- Politische Konkurrenz glaubt FPÖ-Politikerin nicht

Mit einer eidesstattlichen Erklärung hat die freiheitliche Kandidatin für das Bundespräsidentenamt, Barbara Rosenkranz, versucht, die Debatte um ihre Aussagen zum NS-Verbotsgesetz ein für alle Mal abzudrehen. Unter großem medialen Rummel unterzeichnete sie eine Erklärung, in der sie Ideologie und Verbrechen der NS-Zeit klar verurteilte. Dem politischen Gegner war das jedoch zu wenig.
Die politische Konkurrenz wollte den Worten der FPÖ-Präsidentschaftskandidati keinen rechten Glauben schenken. Für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Kräuter ändert sich nichts an ihrem "Charakterbild". BZÖ-Chef Bucher rief sogar die ÖVP an: Angesichts der Unwählbarkeit von Rosenkranz sollte doch ein bürgerlicher Kandidat ins Rennen gehen. Und Grünen-Chefin Glawischnig sah lediglich eine "eidesstattliche Nicht-Erklärung". Keine offizielle Stellungnahme gab es aus der ÖVP.
(apa/red)
