Österreich ist einer der größten Schröpfer:
Liegt bei Abgabenquote im EU-Spitzenfeld
- Ganze 4,5 Prozent über dem Schnitt in der Union
- Steuer & Co. in Dänemark seit 2004 am höchsten
·Autos, Tabak & Bier
bald eine Luxusware?
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schwingt die Steuerkeule
·'Hat gelogen, dass sich die Balken biegen'
Grüne attackieren die Regierung wegen Budget

Die Abgabenquote Österreichs ist eine der höchsten in der EU, und das dürfte auch in den kommenden Jahren so bleiben. Im der Reihung der 27 Mitgliedsstaaten - erstellt von der Wirtschaftskammer auf Basis von OECD- und EU-Daten - liegt Österreich seit 2008 (und auch in den Prognosen bis 2011) auf Platz 23. Der Anteil von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen in Prozent des BIP stieg 2009 trotz Wirtschaftskrise von 42,3 auf 42,9 Prozent. Für 2010 und 2011 werden je 41,6 Prozent prognostiziert.
Die niedrigste Quote hatte bis 2008 Rumänien inne (2008: 28,7 Prozent, 2009: 27,5 Prozent), ab 2009 übernahm Lettland mit 27,0 Prozent diesen Spitzenplatz. Am höchsten ist die Abgabenquote bereits seit 2004 in Dänemark. Der Wert für 2009 fiel allerdings von 48,3 auf 46,9 Prozent. Im Jahr 2005 machten die Steuern und Sozialversicherungsbeiträge dort mit 50,9 Prozent einmalig sogar mehr als die Hälfte des BIP aus. Höhere Werte als Österreich verzeichnen auch Schweden, Belgien, und Italien (bis 2008 auch Finnland).
EU-weit lag der Wert 2009 im Schnitt bei 38,4 Prozent, die Prognosen für 2010 und 2011 sehen je 38,2 Prozent vor. Für die Eurozone sind 39,0 Prozent für 2009 sowie 38,7 und 38,8 Prozent für die Folgejahre ausgewiesen. Für die OECD-Staaten findet sich in den "Revenue Statistics" für 2009 ein Wert von 35,2 Prozent des BIP (minus 0,5 Prozentpunkte zu 2008).
(apa/red)
