Einflussnahme beim rozess gegen Meinl?
Böhmdorfer soll Experten vermittelt haben
- Ex-Justizminister ist in der Causa als Anwalt beteiligt
- Gutachter Havranek stellte Honorar über 728.000

Im Verfahren gegen Julius Meinl soll es zu einer heiklen Einflussnahme gekommen sein, berichtet das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe. Der frühere Justizminister Dieter Böhmdorfer, in der Causa als Rechtsanwalt und Privatbeteiligtenvertreter tätig, soll den Sachverständigen Thomas Havranek bei der Staatsanwaltschaft als Gutachter "vermittelt" haben. Eine entsprechende Behauptung Böhmdorfers, Havranek diesen Job verschafft zu haben, liegt laut NEWS auch den Justizbehörden vor.
Untersuchungen oder Anzeigen wegen der Behauptung Böhmdorfers und was dies für das Verfahren bedeutet, sind allerdings nicht bekannt. Havranek wurde inzwischen im Verfahren gegen Meinl wegen Befangenheit abgelöst und hat für seine Gutachtertätigkeit ein Honorar über rund 728.000 Euro gestellt.
Lesen Sie mehr dazu im aktuellen NEWS 10/01!
