Dienstag, 9. März 2010

Krise auf Pkw-Markt in Österreich vorbei:
Autohandel freut sich über eine Steigerung

  • Im Februar wurden 25.775 Kraftfahrzeuge zugelassen
  • Rückgang bei Nutzfahrzeugen setzt sich weiter fort

Die Österreicher haben im Februar wieder mehr Autos gekauft: Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen stieg gegenüber Februar 2009 um 15,7 Prozent auf 21.786 Autos. Damit wurde das Minus von Februar 2009 von 14,4 Prozent weitgehend kompensiert und das Niveau von Februar 2008 nur um 200 Pkw unterschritten, so die Statistik Austria. Weiterhin schwach waren die Nutzfahrzeuge.

Insgesamt wurden im Februar 25.775 Kraftfahrzeuge neu zum Verkehr zugelassen. Das sind um 11,8 Prozent mehr als im Februar 2009 und um 6,4 Prozent mehr als im Jänner 2010.

Der Rückgang bei den Nutzfahrzeugen setzte sich heuer - wenn auch in geringerem Ausmaß - fort. Die Neuzulassungen von Lkw sanken um 5,7 Prozent auf 1.857 Stück. Bei Sattelzugfahrzeugen gab es ein Minus von 27,7 Prozent auf 128 Stück, bei den land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen von 17,7 Prozent auf 441 Stück. Der Zweiradmarkt entwickelte sich bei Motorrädern (+61,3 Prozent) und Leichtmotorrädern (+0,5 Prozent) positiv, Motorfahrräder waren rückläufig (-1,1 Prozent) Unter den einspurigen Kfz konnten somit lediglich die Motorräder das Vorjahresminus (-68,7 Prozent) weitgehend ausgleichen.

Bei den Pkw legten im Februar die Benziner um 20,3 Prozent zu, ihr Anteil lag bei 50,4 Prozent. Dieselfahrzeuge wiesen nur ein Plus von 11,3 Prozent auf. Ihr Anteil lag laut Statistik Austria bei 49,2 Prozent. Im Vergleich der Top-Marken konnte VW den Spitzenplatz mit einem Anteil von 16,4 (14,6 im Februar 2009) Prozent ausbauen. Dahinter folgten Opel mit 8,6 (6,6) Prozent, Renault inklusive Dacia mit 7,0 (6,0) Prozent), Ford mit 6,8 (7,7) Prozent und Skoda 5,4 (6,1) Prozent.

(apa/red)

9.3.2010 12:08
Vasant, 09. 03. '10 17:30
Wo war da die Krise?
Autohandel verdient nicht nur durch Autoverkauf, sondern
duch Service- und Dienstleistungen im Bereich Werkstatt.
Also ich kenn einen Konzern der in der Krise die meisten
Gebrauchtautos seit Jahren verkauft hat und der gemeint
hat, dass das Geschäft besser denn je läuft, weil man den
Leuten einredet, dass es eben nicht so gut rennt und die
Preise in der Krise nun besser sind;)

Das nennt man dann wohl Augenauswischerei;) Somit
find ich es echt lustig, dass man hier so gut recherchiert
hat und nicht die Berichte der Konzerne als Maßstab
genommen hat;) Komisch, keiner hat in der Krise laut
geschrien ... mir gehts so gut und es wird auch nie ein
Mensch sagen ... ich hab genug Geld, sondern alle
sagen immer nur ... ich hab kein Geld;)

Die Autobranche hat sich dumm verdient!