Guter Semifinalstart für Wien & Salzburg:
Wiener besiegen Black Wings Linz mit 4:0
- Vizemeister Red Bull feiert 2:0-Sieg gegen Zagreb
- Zwischenstand in best-of-seven-Serie jeweils 1:0
Die Vienna Capitals haben im ersten Spiel der EBEL-Halbfinal-Serie gegen die Black Wings Linz vorgelegt. Dank dem 4:0-Heimerfolg gingen die Wiener in der best-of-seven-Serie mit 1:0 in Führung. Die Entscheidung fiel acht Minuten vor Schluss, als die Capitals drei Tore innerhalb von 132 Sekunden erzielten. Mit einer mäßigen Leistung hat auch Vizemeister Red Bull Salzburg das erste Match gegen Medvescak Zagreb für sich entschieden. Die Salzburger besiegten die Kroaten 2:0.
Die Salzburger wirkten nach der kräfteraubenden Viertelfinalserie gegen den noch regierenden Meister KAC ausgelaugt. Vor allem im ersten Drittel hatten die Mozartstädter noch die sieben schweren Spiele in den Beinen und konnten gegen einen biederen Gegner nicht zusetzen.
Als jedoch Ryan Duncan (23.) gleich zu Beginn des Mittelabschnitts für die Führung gesorgt hatte, war es nur noch ein Spiel auf ein Tor. Die Kroaten waren den nicht überragenden Salzburgern in allen Bereichen unterlegen, in der 34. Minute erzielte Douglas Lynch den zweiten Salzburger Treffer. Im Schlussabschnitt konnten die Kroaten nicht mehr zusetzen und riskierten auch nicht viel, Salzburg wollte nicht mehr viel tun.
Drei schnelle Tore entscheiden Partie für Wien
Nach vorsichtigem und zerfahrenem Abtasten zu Beginn hatten Capitals und Black Wings Linz die Anfangsnervosität im Mitteldrittel abgelegt. Dan Björnlie (34.) öffnete mit seinem Treffer Mitte des zweiten Drittels die Partie, die insgesamt mit leichten Vorteilen für die Gastgeber über die Bühne ging.
Mit den drei schnellen Toren in der Schlussphase gewannen die Wiener die Partie. Die Oberösterreicher hatten zu viel riskiert und liefen ins offene Messer. Innerhalb von 132 Sekunden sorgten Dan Björnlie (53.) mit seinem zweiten Tor, Peter Casparsson (54.) und Rafael Rotter (55.) für die Entscheidung.
(apa/red)

