Zwei Slalom-Bewerbe als Saisonabschluss:
Österreicher mit Chancen auf kleine Kugel
- Herbst geht als Leader ins Rennen, Zettel vs. Riesch
- Herren- und Damen-Slalom heute LIVE auf NEWS.at

Heute geht es in Garmisch-Partenkirchen um die letzten zwei Kugeln, die Slaloms der Damen und Herren stehen auf dem Programm. Und dabei könnte es für die leidgeprüften Österreicher doch noch Kristall zum Abschluss geben. Bisher steht lediglich die kleine Kugel für Raich in der Super-Kombi zu Buche.
Im Herren-Slalom (Zweiter Durchgang 12:00 live auf NEWS.at) geht Reinfried Herbst als Leader ins Finale, sein einziger Rivale Julien Lizeroux (FRA) hat 43 Punkte Rückstand.
Vor dem letzten Damen-Slalom der Saison (09:45 bwz. 13:00 live auf NEWS.at) haben Maria Riesch (GER/433 Punkte), Kathrin Zettel (AUT/410) und Sandrine Aubert (FRA/361) noch die Chance auf Platz eins.
Teambewerb als Schlußpunkt
Der Teambewerb setzt am Sonntag den Schlusspunkt des alpinen Ski-Weltcup-Winters. Österreich will in Garmisch-Partenkirchen mit Benjamin Raich, Marcel Hirscher, Romed Baumann, Kathrin Zettel, Elisabeth Görgl und Andrea Fischbacher an den Start gehen. Das hat ÖSV-Alpinchef Hans Pum im Rahmen des Weltcup-Finales bekanntgegeben. Hinter Fischbacher steht allerdings aufgrund ihres schweren Super-G-Sturzes am Freitag ein Fragezeichen.
Der Internationale Skiverband (FIS) testet in Bayern ein neues Format des Team-Events, das - bei gelungener Generalprobe - in dieser Form dann auch 2011 bei der WM in Garmisch-Partenkirchen ausgetragen werden soll. Bisher war der Bewerb mit den Disziplinen Super-G und Slalom bestritten worden, nun fahren Damen und Herren einen Parallel-Riesentorlauf.
Beim Weltcup-Finale sind nur die besten 16 Mannschaften der Nationencup-Wertung im Teambewerb startberechtigt. Pro Nation und Durchgang müssen zwei Damen und Herren starten, maximal sechs Teilnehmer dürfen pro Team nominiert werden. In der ersten Runde trifft die Nummer eins der Nationencup-Wertung (Österreich) auf das schwächste Team - allerdings nur dann, wenn wirklich 16 Mannschaften teilnehmen. Sollten weniger Teams antreten, dann erhalten die besten Teams ein Freilos für die erste Runde und würden erst in der nächsten einsteigen.
(apa/red)
