Schweres Nachbeben im pazifischen Ozean:
Keine neue Tsunami-Warnung nach Beben
- Erdstößen mit Stärken bis zu 7,2 vor der Westküste
- Beben zur Amtseinführung des Präsidenten Piñera

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Die chilenischen Behörden haben nach drei neuerlichen Erdstößen mit Stärken bis zu 7,2 vor der Westküste des Landes eine Tsunami-Warnung ausgelöst. Zum Zeitpunkt des Bebens wurde gerade die Amtseinführung des neuen chilenischen Präsidenten Sebastian Piñera vorbereitet. Die Warnung vor einer Flutwelle im Pazifik wurde allerdings wieder aufgehoben.
Der neue chilenische Präsident Sebastián Piñera hat seinen Amtseid abgelegt. Der 60-jährige Milliardär und Unternehmer wurde am Parlamentssitz in der Küstenstadt Valparaíso in sein Amt eingeführt - wenige Minuten nach den drei schweren Erdstößen. Der rechtsgerichtete Piñera folgt auf die sozialistische Präsidentin Michelle Bachelet, die laut Verfassung nicht wieder kandidieren durfte.
Das Land an der Westküste Südamerikas wurde am 27. Februar von einem Erdbeben der Stärke 8,8 heimgesucht, einem der schwersten jemals gemessenen Erdstöße. Ihm folgte ein zerstörerischer Tsunami an der Pazifik-Küste. Bisher wurden nach Behördenangaben 497 Tote identifiziert. Insgesamt sind Schätzungen zufolge rund zwei Millionen Menschen von der Katastrophe betroffen.
(apa/red)










