Fischer wahrt seine Favoritenstellung:
Präsident im Vertrauensindex klar voran
- Fischer mit Plus 58 - Rosenkranz mit Minus 48
- Auch Erwin Pröll und Van der Bellen abgehängt
·Rosenkranz ist für die ÖVP keine Option
Josef Pröll hält Kandidatin
der FP für "nicht wählbar"
·Wahlbeobachter feiern hier Premiere
OSZE: Beobachtermission
bei der Präsidentenwahl

Die klare Favoritenstellung von Bundespräsident Heinz Fischer für die Präsidentenwahl am 25. April bestätigt auch der APA-OGM-Vertrauensindex. Das amtierende Staatsoberhaupt distanziert darin seine freiheitliche Herausforderin Barbara Rosenkranz um Längen. Aber auch alle anderen zuletzt genannten möglichen Kandidaten, die letztlich auf ein Antreten verzichtet haben, liegen deutlich hinter Fischer.
Für den Vertrauensindex wurden am 8. März 500 Österreicher ab 16 Jahren telefonisch befragt, ob sie dem jeweiligen Politiker vertrauen oder nicht. Aus den Ja- und Nein-Stimmen wurde ein Saldo gebildet.
Fischer kommt dabei auf einen positiven Vertrauenswert von 58 Prozent. Für Rosenkranz, die zuletzt mit ihren Aussagen zum Verbotsgesetz für einen Wirbel gesorgt hat, wird hingegen ein negativer Saldo von 48 Prozent ausgewiesen.
Habsburg-Lothringen abgeschlagen
Abgeschlagen - mit sieben Prozent im negativen Bereich - liegt auch der ehemalige Kärntner Gemeinderat der Grünen, Ulrich Habsburg-Lothringen. Er sammelt derzeit Unterschriften für ein Antreten, das ihm allerdings aufgrund der Habsburger-Gesetze voraussichtlich untersagt werden wird. Er hat deshalb bereits angekündigt, die Wahl anfechten zu wollen.
Fischer hat aber nicht nur gegenüber seiner tatsächlichen Konkurrentin klar die Nase vorne, er hängt auch jene ab, über deren Kandidatur im Vorfeld diskutiert wurde, die aber letztlich auf ein Antreten verzichtet haben. So kommt der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll auf einen Vertrauenswert von 32 Prozent, der frühere Grünen-Chef Alexander Van der Bellen von 20 Prozent.
(apa/red)
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