BZÖ findet Gefallen an Wolfgang Schüssel:
Orange empfehlen ÖVPler für Hofburg-Wahl
- Plassnik, Fischler und Fiedler ebenfalls denkbar
- BZÖ-Chef Bucher verzichtet auf eigene Kandidatur

·Hofburg: BZÖ spricht
sich für Schüssel aus
Vier Ex-ÖVP-Granden als Empfehlung der Orangen
·"Rosenkranz soll man
beten, nicht wählen"
Wirtschaftskammer-Boss Leitl im NEWS-Interview
·Rosenkranz ist für die ÖVP keine Option
Josef Pröll hält Kandidatin
der FP für "nicht wählbar"
·Eine Unterschrift
& alles ist vergessen
VIDEO: Der große Auftritt
der Barbara Rosenkranz
·Duell mit Bärenjuden und Hundeschwänzen
Facebook-Protest gegen FP-Kandidatin Rosenkranz
Ex-Bundeskanzler Schüssel, die Ex-Außenministerin Plassnik, Ex-EU-Kommissar Fischler (alle ÖVP) oder Ex-Rechnungshofpräsident Fiedler - diese vier Persönlichkeiten hat das BZÖ als mögliche Kandidaten für die Bundespräsidentschaftswahl genannt. Die ÖVP stellte erneut klar, dass es keine derartige Bestrebungen gebe. Wenn Bucher "kandidieren will soll er kandidieren", so Generalsekretär Kaltenegger.
"Wir haben massive Anstrengungen unternommen für eine überparteiliche Plattform. Der Zug ist noch nicht abgefahren, noch immer besteht die zeitliche und organisatorische Möglichkeit, eine gemeinsame Plattform aufzustellen", so BZÖ-Chef Bucher. Der mögliche Kandidat sollte aber nicht als ÖVP-Kandidat ins Rennen geschickt werden, sondern überparteilich antreten und ein Angebot für das bürgerliche Lager der Mitte sein.
Fischer und Rosenkranz für BZÖ nicht wählbar
Mit dem amtierenden Bundespräsidenten Heinz Fischer und der Freiheitlichen Kandidatin Barbara Rosenkranz gebe es lediglich einen Linken und eine "völlig unakzeptable" Rechte. Bucher befürchtet deshalb, dass man sich am 25. April große Vorwürfe machen werde, etwa was die Wahlbeteiligung betrifft. Auch dass Rosenkranz viele Stimmen bekommen könnte, werde "peinlich": "Es geht in erster Linie darum, Schaden von der Republik abzuwenden."
Der orange Parteiobmann fordert deshalb Pröll auf, darüber nachzudenken. Das Argument der hohen Kosten für einen Wahlkampf lässt Bucher nicht gelten: "Es braucht keine Plakate oder Inserate. Es braucht nur ein Angebot." Aus dem schwarzen Lager hätten viele angerufen, um sich zu erkundigen, ob bereits etwas erreicht wurde. "Er (Pröll, Anm.) soll zumindest eine Plattform zulassen", so Bucher.
ÖVP winkt ab
"Die Entscheidung, niemanden aufzustellen, ist einhellig im Bundesparteivorstand gefallen", betonte daraufhin Kaltenegger. Bucher solle "die taktischen Spielchen lassen. Wenn er kandidieren will soll er kandidieren." (apa/red)
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