Hillary Clinton empört über Israels Affront:
US-Außenministerin gegen Siedlungsausbau
- Pläne der Regierung Israels stoßen USA vor den Kopf
- Friedensprozess mit Palästina weiter in der Schwebe

·Israels Bauvorhaben stoppt Friedensdialog
Palästinenserpräsident gegen Verhandlungen
·Israel will sich schon wieder "ausbreiten"
Große Empörung wegen neuen Siedlungsplänen
US-Außenministerin Hillary Clinton hat in einem Telefongespräch mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanyahu den geplanten Siedlungsausbau im Ostteil Jerusalems scharf verurteilt. Clinton habe in Zusammenhang mit den Ereignissen in dieser Woche "sehr deutliche Worte" gesprochen, sagte ein Regierungsbeamter in Washington. Sie habe Netanyahu erklärt, dass die USA von Israel Schritte erwarteten, um die Aussichten auf einen Neubeginn der Friedensgespräche mit den Palästinensern zu verbessern.
Für Clinton habe dieser Schritt Israels "das Vertrauen in den Friedensprozess untergraben". Dass die Pläne während eines offiziellen Staatsbesuchs des US-Vizepräsidenten Joe Biden bekanntgegeben wurden, werte man als Affront, heißt es.
Israel hatte während eines Besuchs von US-Vizepräsident Joe Biden dem Bau von 1.600 neuen Wohnungen für jüdische Bürger im Ostjerusalemer Stadtteil Ramat Shlomo zugestimmt. Dieses Viertel gehört zu dem Gebiet, das die Palästinenser für die Hauptstadt ihres geplanten Staates beanspruchen. Kurz zuvor hatten sich die Palästinenser auf Vermittlung des US-Nahostgesandten George Mitchell zur Aufnahme indirekter Friedensgespräche mit Israel bereiterklärt. Die Verhandlungen sind nach der israelischen Ankündigung wieder infrage gestellt. (apa/red)
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