Mittwoch, 10. März 2010

Israel will sich schon wieder "ausbreiten":
Scharfe Kritik wegen neuen Siedlungsplänen

  • Auch eigenes Verteidigungsministerium ist "verärgert"
  • 1.600 Wohnungen auf besetztem Palästinensergebiet

Israel will sich schon wieder "ausbreiten": Bekannt gewordene neue Siedlungspläne für den nordöstlichen Teil Jerusalems sorgen für Empörung bei den USA und der UNO. Und selbst innerhalb der israelischen Regierung wird Kritik geübt.

Die Pläne stünden den Verpflichtungen Israels aus der Roadmap, dem Friedensfahrplan des Nahost-Quartetts aus UNO, USA, Russland und EU, entgegen und unterminierten "jede Bewegung hin zu einem realisierbaren Friedensprozess", so UN-Generalsekretär Ban. Das israelische Innenministerium hatte den Bau von 1.600 weiteren Wohnungen auf besetztem Palästinenser-Gebiet angekündigt.

Die israelische Ankündigung kam just zu dem Zeitpunkt, da sich der amerikanische Vize-Präsident Biden in der Region aufhält, hat für erhebliche Verstimmung gesorgt. Auch vor dem Hintergrund der gerade erst angekündigten indirekten Gespräche mit den Palästinensern sei dies "genau jene Art von Maßnahme, die das jetzt notwendige Vertrauen unterwandert und den konstruktiven Gesprächen zuwiderläuft, die ich hier in Israel hatte", hieß es in einer in Washington verbreiteten Erklärung Bidens.

Eigenes Ministerium "verärgert"
Das Viertel, das Israel ausbauen will, liegt im besetzten Gebiet, das die Palästinenser als Teil eines künftigen eigenen Staates beanspruchen. Ein Sprecher von Palästinenser-Präsidenten Abbas sprach von einer "Provokation". Die Pläne zum Ausbau jüdischer Siedlungen im besetzten Ost-Jerusalem haben auch innerhalb der israelischen Regierung Kritik hervorgerufen. Das Verteidigungsministerium unter Ehud Barak zeigte sich "verärgert" über die "überflüssige" Ankündigung des Innenministeriums, in dem von ultra-orthodoxen Juden bewohnten Stadtteil Ramat Shlomo 1.600 Wohnungen zu bauen. Dieser Schritt beeinträchtige die Bemühungen um Friedensverhandlungen mit den Palästinensern.

(apa/red)

10.3.2010 08:20
galileo2, 13. 03. '10 09:02
ja ja die lieben juden
wasser predigen u selber wein saufen. mir kommt das kotzen mit denen.
brabus, 10. 03. '10 14:33
Israel und Palästinenser
Die beiden Völker haben einander verdient, keines besser als das andere, Radikalismus pur auf beiden Seiten. Es war wohl 'Gottes Wille', dass die sich über Generationen hinweg den Schädel einschlagen. Es wird aber schön langsam Zeit, dass wieder 'eine grosse Flut' über die beiden Völker kommt und dem ein Ende bereitet.
War-Lord, 11. 03. '10 12:15
Re: Israel und Palästinenser
Mit Abstand der beste Kommentar den ich bisher gelesen habe!! :-) darf ich mir den ausleihen und dich beim neuen News-Israel Beitrag damit rezitieren ;-)
MyHomebound, 10. 03. '10 12:09
Auch Israel hat seinen Massenmord am Tempelberg
Das soll sich Hr. Muzicant auf der Zunge zergehen lassen das Massaker an Kindern auf dem Tempelberg unter ARIEL (s. A.M) Sharon. Und was die Isreali mit den Palästinensern aufführt ..erinnert ja auch an gewisse Dektaturen. Wenn die Isreali nicht die Amis im Rücken hätten, wären sie nicht so groß geworden. Den Roma und Sintis - die haben nicht die Ami-Lobby im Rücken gehabt - ist auch grauenhaftes widerfahren, aber die haben nicht die Frechheit noch 10 Generationen später (können auch nicht, weil sie keinen starken Anwalt haben!) Geld einzufordern..
sidestep, 10. 03. '10 09:45
Muzicant verschwindet wieder in der Versenkung
Nun Herr Dr. Muzicant was sagen Sie zu der Ausbreitungsorgie Ihrer "Stammesbrüder"? Nichts wieder einmal nicht wahr? Da verschwinden Sie regelmäßig in der Versenkung. In Österreich riskieren Sie eine große Lippe weil unsere Politiker vom BP über den BK bis hin zu der unsäglichen NRP ein Körperteil, wenn sie mit Ihnen reden, zu Hause abgegeben haben. Nämlich ihr Rückgrat. Deshalb gehen sie vor Ihnen ständig auf dem Bauch. Wäre ich verantwortlich, dann könnten Sie und Ihre Kultusgemeinde in das Westjordanland in die neu und illegal errichteteten Siedlungen ziehen und nicht hier auf dem faulen Hintern auf die Auszahlung von Staatsgeldern warten!
War-Lord, 10. 03. '10 11:05
So darfst mitn Herrn Muzicant nicht sprechen...
@sidestep
Also bitte...so kannst du doch nicht mit dem Herr Muzicant oder wie der heißt reden. Seine Vorfahren sind sicher auch von Nazis auf Lastwagen in den 40er Jahren abtransportiert worden und mussten dann vermutlich unter der Aufsicht eines arroganten Juden der innerhalb eines Blocks von den Nazis zum "Aufseher" ernannt wurde, diese alte Fetzenkleidung tragen und die Latrinen putzen und die Toten zum Verbrennen aufstapeln. Die Geschichte kennt man ja schon von der Schule oder aus Erzählungen von ehemaligen NS-lern. Warum denkst du wohl ist sonst gerade der Herr Muzicant der Präsident des israelischen Kultusverbandes geworden?! Und der Herr Muzicant lebt sicher gerne bei uns hier in Wien, weil s ihm da heute gut geht und er zum Essen hat und im Fernsehen reden darf
War-Lord, 10. 03. '10 11:14
...so darf man nicht mit ihm reden ...
... und was der Herr Muzicant sagt, ist sicher im Interesse aller Juden und aller Israelis, nicht wahr. Er ist sicher ein ganz selbstloser Mensch und er ist sicher hier in Österreich, um uns zu sagen, was wir alles falsch gemacht haben in der Vergangenheit - und weil es in Israel auch immer Anschläge gibt, und er hier zum Glück nicht befürchten muss von einer Autobombe oder einem rabiaten Araber auf der Straße getötet zu werden. Und er hat serh viele Bauprojekte im 2. Bezirk verwirklich und viele Schule gemacht. Und ich bin mir sicher dass ihn in Israel jeder auf der Straße grüßt und froh ist, dass es uns Österreichern immer auf die Finger schaut, damit wir nicht gegen andere Menschen kämpfen!! DANKE dass du da bist *ggg
galileo2, 11. 03. '10 06:49
Re: Muzicant verschwindet wieder in der Versenkung
wie recht sie haben, dem ist nichts mehr hinzuzufügen.