Montag, 15. März 2010

ÖVP dominiert bei Gemeinderatswahlen:
Niederlagenserie der SPÖ wird verlängert

  • In NÖ, Vorarlberg und Tirol schritt man zur Urne
  • Freiheitliche Partei und die Grünen bleiben stabil

Die Niederlagen-Serie der SPÖ hat sich auch bei den Gemeinderatswahlen fortgesetzt. In Niederösterreich zeigten sich bei der Gesamtstatistik Verluste der Sozialdemokraten von gesamt etwa fünf Prozentpunkten. Auch in Vorarlberg verlor die SPÖ etwa fünf Prozent im Vergleich zu 2005. Die ÖVP bleibt in allen drei Bundesländern stark. Die Freiheitlichen waren ebenso wie die Grünen stabil.

In Niederösterreich zeigt sich in den bisher ausgezählten Gemeinden eine weitere Stärkung der Vormachtstellung der ÖVP (gesamt 51,62 Prozent - plus 2,80 Prozent) und leichte Zugewinne der Freiheitlichen (5,96 - plus 2,65 Prozent). Die SPÖ musste Verluste hinnehmen (33,77 - minus 5,14). In 14 Kommunen gab es Mehrheitswechsel von der SPÖ zur ÖVP. Die Grünen stagnierten auf niedrigem Niveau (3,43 - minus 0,34). Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) sprach von einem "sehr, sehr positiven Ergebnis". Die Anzahl der "schwarzen" Bürgermeister sei größer geworden.

Nach dem landesweiten Verlust von 5,14 Prozentpunkten und 580 Mandaten haben die NÖ Sozialdemokraten eine "nüchterne Analyse" der Ergebnisse angekündigt. In einer Vorstandssitzung sollte es laut Landesparteichef LHStv. Sepp Leitner außerdem zu einer "Abklärung der weiteren Vorgangsweise" kommen. Um Personalia werde es nicht gehen.

Erfolge für ÖVP in Vorarlberg
Auch in den Vorarlberger Gemeinden gab es für die ÖVP großteils Erfolge zu bejubeln (44,63 Prozent - minus 0,72). Im ersten Durchgang bestätigt wurden unter anderem die Stadtchefs von Dornbirn und Feldkirch. Ein historisches Ergebnis schaffte die ÖVP in Lustenau, wo sie mit Kurt Fischer erstmals seit 1960 den Bürgermeister stellt, der nicht aus den Reihen der FPÖ kommt. Die Freiheitlichen hielten sich aber abgesehen von der Lustenau-Niederlage auf gleichem Niveau (11,33 - minus 0,16). Die SPÖ (10,75 - minus 4,86 Prozent) stellt nur noch einen statt zwei Bürgermeister und zwar in Bürs. Teils erstaunlich gute Ergebnisse gab es für die Grünen (7,32 - plus 0,3) - allerdings vor allem dort, wo man erstmals antrat wie in Lochau (23,3) und Altach (18,1). Empfindliche Verluste verzeichnete man etwa in Bregenz oder Rankweil.

SP-Verluste in Tirol
Bei den Tiroler Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen hat die SPÖ am Sonntag zwar in mehreren kleinen Orten gewonnen, in "Prestigegemeinden" wie etwa Reutte oder Landeck aber verloren. Die ÖVP legte bei Mandaten zu, einige ihrer "Ortskaiser" müssen sich in 14 Tagen aber einer Stichwahl stellen, die in insgesamt 26 Orten ansteht. Die FPÖ blieb deutlich unter ihren Erwartungen. Auch die Grünen verloren an Terrain, etwa in Osttirol. Landesweite Gesamtzahlen für das ganze Bundesland wurden nicht veröffentlicht. (apa/red)

Detaillierte Wahlergebnisse aus Ihrem Bundesland finden Sie unter folgenden Adressen:

Niederösterreich

Tirol

Vorarlberg

15.3.2010 12:17
Vasant, 15. 03. '10 13:40
Ich kann mich den Kommentaren hier nur anschließen!
Fast jeder Bürger sieht schon seit langem wie ein Faymann
und ein Häupl die SPÖ in den Abgrund reißen, eine enorme
Niederlage nach der anderen einfahren und Steuergelder
einfach so verbrennen, aber ... es passiert rein gar nichts!

Es ist eigentlich für die SPÖ eh schon zu spät um das
noch zu beheben, aber anstatt aus Fehlern zu lernen
reißt man nun die letzte Glaubwürdigkeit nieder und
vernichtet die SPÖ damit total!

Dem Faymann mit knapp 20.000 Euro Monatsbezug
wirds egal sein und der wird mit einer fetten Abfertigung
das Amt erst dann räumen, wenn ER sein Ziel erreicht
hat, denn die Wähler und das Volk kümmern den schon
lange nichts mehr!
Ferdiburli, 15. 03. '10 11:02
Vielleicht sieht die SPÖ langsam ein,
dass sie für das Volk da sein soll und nicht für die sozialistische Ideologie!
Wilfried1931, 15. 03. '10 10:11
Der Totalversager Faymann
hat es zwar geschafft Gusenbauer Politisch in jeder Hinsicht ab zu montieren und ihm auch noch jeden EU job zu verwehren, so nach dem Motto, besser irgendeine unfähige Britin als den Österreicher Gusenbauer. Er ist Profi wenn es darum geht wie ein Radfahren nach oben zu buckeln und nach unten zu treten. Aber er ist völlig unfähig nur ansatzweise gute Politik zu machen, und verkörpert den rücksichtslosen Egomanen der Wähler für blöder hält als er selbst ist. Er macht es schon so schlecht dass es nun bald jeder Wähler begreift. Schade um die Bürgermeister die sich um ihre Gemeinde einsetzen, kaum Geld dafür bekommen, und das Versagen von Faymann ausbaden müssen
sidestep, 15. 03. '10 07:38
Augen zu und durch
Das scheint das Motto des völlig unfähigen BK Faymann zu sein. Wie lange dies geht, ist an den Fingern einer Hand abzuzählen. Spätestens bei den Wahlen in Wien und der Steiermark wird der Frust in dieser Chaotenpartei so groß sein, dass man - wie übrigens bei Gusenbauer - damit beginnen wird, am Stuhl des Kanzlers zu sägen. Das ist insoferne gut, als dass er dann einmal spüren wird wie man sich fühlt, wenn die Sägespäne des eigenen Stuhles auf die eigenen Schuhe fallen, war er doch der "Obersäger" bei Gusenbauer. Einmal wird er noch aufatmen können - nämlich im Burgenland, wo ihm Fekter mit Eberau einen Elfmeter der besonderen Art aufgelegt hat. Es soll aber schon (politische) Spieler gegeben haben, die selbst solche Sonderelfer vergeigt haben. Faymann hat alle Qualitäten dazu.
Vasant, 15. 03. '10 13:41
Re: Augen zu und durch
Besser kann man es eh nicht mehr auf einen Punkt bringen!
founder, 15. 03. '10 06:57
Die SPÖ ist reformunfähig
Ich dachte letztes Jahr in anbetracht einer Serie schwerer Wahlniederlagen würde es mir gelingen neues Gedankengut, umfassende Reformen in die SPÖ tragen zu können.
http://politik.pege.org/2009-steuerreform/
Doch vergebens, keine Gespräche möglich, völlige Reformunfähigkeit.
Nun scheint gerade die ÖVP als siegreiche Partei all dieser Wahlen in diese Richtung zu gehen das Steuersystem um zu bauen. Ich hoffe dabei, daß gerade die Entlastung der Wenigverdiener von meinen Vorschlag gut umgesetzt wird. Gerade die Entlastung der Wenigverdeiener kann über mehr Kaufkraft die Konjunktur ankurbeln.
founder, 15. 03. '10 07:10
Die Sorgen der SPÖ wegen der ÖVP Steuerreform
Der Pendler der auf sein Auto angewiesen ist, wird in 10 Jahren nur eine Chance haben leistbar zur Arbeit zu fahren: Mit dem Plug-in Hybrid oder Elektroauto und der Photovoltaik am Dach.
Alles was die Entwicklung in dieser Richtung voran treibt nützt, das erwarte ich von der ÖVP Steuerreform.
Alles was diese Entwicklung verzögert, den Glauben nährt wir könnten auch weiter auf billiges Erdöl setzen, wird enorme wirtschaftlichen Schaden anrichten.
Das gesamte Preisgefüge von Energie ist am Wendepunkt, verkehrt sich in den nächsten Jahren ins Gegenteil.
Solarstrom wird 2020 so billig wie Erdöl 1990.
Erdöl wird 2020 so teuer wie Solarstrom 1990.
Hier was uns an neuen Autos erwartet:
http://auto.pege.org/2010-genf-byd-e6/