Montag, 8. März 2010

Philosophieren über die Bankensteuer:
Arbeitsgruppe nur zu weiteren Treffen einig

  • Finanzstaatssekretäre: "Es wird weiterverhandelt"
  • Pröll wegen Budgetgespräche gar nicht anwesend

Bereits nach knapp einer Stunde ist das erste Treffen der Arbeitsgruppe zur Einführung einer Bankensteuer zu Ende gegangen. "Es wird weiter verhandelt", so die beiden Finanzstaatssekretäre Lopatka und Schieder. Wann es ein nächstes Treffen geben soll, blieb allerdings offen. Vor dem Treffen war man sich uneinig über die Art und Weise der Berechnung der geplanten Bankensteuer.

Laut den beiden FMA-Vorständen Ettl und Pribil ist "der Startschuss für eine technische Abwicklung" erfolgt. Während sich SP-Staatssekretär Schieder für die Bilanzsumme als Berechnungsbasis einer Bankenabgabe aussprach, möchte VP-Finanzstaatssekretär Lopatka den Ansatz Spekulationen in den Mittelpunkt rücken.

Finanzminister Pröll, der eigentlich ebenfalls am Treffen teilnehmen sollte, ließ sich entschuldigen und durch Lopatka vertreten. Pröll führt noch Budgetgespräche mit einzelnen Ressorts. Für die Bilanzsumme als Berechnungsbasis spricht laut Schieder, dass sie "einfach, klar und transparent in der Abwicklung" sei. Sie sei einfach administrierbar und klar und verständlich in der Wirkung.

Lopatka dagegen hofft, dass die Arbeitsgruppe gut startet und zu einer guten Arbeitsweise findet, und "wir den richtigen Ansatz wählen - das ist für mich, den Ansatz Spekulation in den Blickpunkt zu rücken", so der VP-Finanzstaatssekretär. (apa/red)

8.3.2010 18:55
War-Lord, 08. 03. '10 14:34
Milchmädchen-Rechnung und Augenauswischerei
Wie lauft das konkret ab...zuerst steckt man den Banken 50 Mille hinten in den A. rein, dafür zahlen sie dann 5 Mille Steuer, die restichen 45 Mille teilt man je zu einem Drittel unter dem Management (diverse Millionenabfertigungen für Volksschul-Maturanten die sich bereichern), dem Aufsichtsrat (der scheinbar eh keine Ahnung hat und nur Anwesenheitsdienst vollziet) und den tausenden Angestellten, die im Schnitt für 1.400 Euro netto pro Monat hackeln müssen... und nach 8 Monaten kann man den Vorgang neuerlich wiederholen.
War-Lord, 08. 03. '10 14:25
Staatliche Handschellen anlegen - anstatt ein paar Steuer-Euro
Warum Bankensteuern?? Blödsinn!! Die ruinösen Banken gehören in verstaatlichte Hand!! Die Managergehälter drastisch reduziert und die Orden die so manch einem vor Jahren für ein heute defizitäres Ostegeschäft an die Brust geheftet wurden, gehören in der Voest eingeschmolzen!! Warum Verstaatlichung: 1. Weil dann der Österreicher/Österreicherin der Besitzer ist und mehr Transparenz gegeben ist. 2. Weil jeder Euro Subvention sowieso unnötig ist, wenn die in 6-8 Monaten schon wieder die nächste Pleite haben! Dann hat man erst das Problem das man das Geld sowieso nimmer sieht und letzten Endes erst tausende Arbeitslose!! Bereichert haben sich zwischenzeitlich nur die Manager und der Aufsichtsrat!!