Wozu Touchscreen, wenn es am Arm geht?
Skinput ermöglicht Eingabe direkt über Haut
- Schwingung wird in akustische Signale gewandelt
- Minibeamer projiziert Grafik auf die Hautoberfläche
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Skinput: Microsoft forscht an Eingabe über die Haut
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Touchscreens haben die IT-Welt im Flug erobert. Auch der IT-Gigant Microsoft integriert diesen Trend in seine Lösungen, um mit Surface, Windows 7 oder dem neuen Windows Mobile nur einige Beispiele zu nennen. Die Redmonder Intiativen gehen aber auch über Gegenwart und unmittelbare Zukunft hinaus: Wie seit kurzem bekannt ist, beteiligt sich Microsoft an einem Projekt namens Skinput (englische Verschmelzung von Skin und Input), das sogar die menschliche Haut zum Touchscreen machen soll.
Wie das IT-Portal areamobile.de berichtet, beruht die Funktionsweise des "menschlichen Touchscreens" auf den unterscheidbaren Schwingungen der einzelnen Bereiche am Arm, die aus der unterschiedlichen Knochen-, Gewebe- und Muskeldichte resultieren. Drückt der User eine Stelle auf seinem Arm, entstehen Schwingungen, die ein Armband am Oberarm in akustische und somit für die Recheneinheit verwertbare Signale umwandelt.
Damit der User auch erkennt, welche Stelle er an seinem Arm für den beabsichtigten Befehl drücken soll, projiziert ein Mini-Beamer Grafiken bzw. Interface auf die Hautoberfläche. Dieses System ist laut Forschern bereits zu 95 Prozent funktionstüchtig und könnte schon bald die Steuerung von Handys, MP3-Playern oder Spielkonsolen ermöglichen. (bb)
