Von Halbe-Halbe für Frauen keine Spur:
NEWS hat Ergebnisse des Frauenberichts
- Österreicherinnen arbeiten inzwischen mehr denn je
- Heinisch-Hosek: "Das ist ein Diskriminierungsbericht"

Nach 15 Jahren soll im Frühsommer wieder ein Frauenbericht die aktuelle Lebens-, Arbeits-, Wirtschafts- und Bildungssituation von Frauen in Österreich dokumentieren. NEWS liegen die ersten Daten exklusiv vor:
-Frauen sind besser ausgebildet denn je: Sie haben Männer in den beiden höchsten Qualifizierungsstufen überholt.
-Sie arbeiten mehr denn je: Die Frauenerwerbsquote stieg auf 68,6 Prozent.
-Die Teilzeitquote verdoppelte sich von 1992 bis 2008.
-Die Einkommensschere ging noch weiter auf, Frauen verdienen im Vergleich zu Männern weniger als zehn Jahre zuvor.
-Und von Halbe-Halbe keine Spur: 1992 erledigten Frauen 69 Prozent der unbezahlten Arbeit, 2009 waren es mit 66 Prozent kaum weniger.
Daraus will Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek Konsequenzen ziehen: Das ist ein Diskriminierungsbericht. Da müssen für alle die Alarmglocken schrillen, nicht nur für die Frauenministerin. Sie verlangt gesetzliche Verpflichtungen zur Offenlegung der Durchschnittsgehälter von Frauen und Männern in Betrieben und zur 40-Prozent-Frauenquote in Aufsichtsratsfunktionen: Mit positiven Anreizen, das sehen wir aus den Zahlen, geht es nicht. Zuckerbrot allein genügt nicht. Für einige brauchts die Peitsche.
Lesen Sie mehr dazu im aktuellen NEWS 9/10!
