Repariert bedeutet nicht immer repariert:
Toyota-Autos verursachen weiter Probleme
- Beschwerden von Kunden nach Werkstattbesuch
- Experten: Ist nicht nur ein mechanisches Problem
·Tausende Autohalter
zurück an den Start
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Fahrzeug betroffen?
·Rückruf: Nissan gerät
in Toyotas Spurrille
540.000 Nissan-Autos zurück in die Werkstatt
·Toyotas Firmenchef
bricht in Tränen aus
Bei US-Anhörung Reue
und Besserung gelobt

Auf Toyota rollen neue Probleme zu. Toyota-Besitzer, deren Autos bereits wegen klemmender Gaspedale oder rutschender Fußmatten in der Werkstatt waren, klagen darüber, dass die Wagen immer noch ohne ihr Zutun beschleunigen. Der Chef der US-Verkehrssicherheitsbehörde, David Strickland, forderte die Fahrer auf, sich bei ihren Händlern zu melden.
"Wir wollen darüber Bescheid wissen", sagte er dem "Wall Street Journal". Mitarbeiter seiner Behörde haben sich bereits mit den ersten Autofahrern kurzgeschlossen, die sich beschwert hatten. Bisher gebe es aber noch keinen bestätigten Fall, sagte eine Sprecherin des Verkehrsministeriums, dem die Behörde untersteht.
In den Anhörungen vor dem US-Kongress hatten Experten und Abgeordnete bereits Zweifel daran geäußert, dass es sich um ein rein mechanisches Problem handelt. Toyotas US-Statthalter James Lentz räumte dann auch vor einer Woche ein, dass es für die Mehrzahl der gemeldeten Vorfälle keine Erklärung gebe.
Fehler in der Elektronik?
Toyotas Chefkonstrukteur Takeshi Uchiyamada schloss bei seinem Auftritt vor dem US-Kongress Fehler in der Elektronik vehement aus. Das elektronische Gaspedal sei Standard in der Industrie und auch ausführliche Tests hätten keine Schwierigkeiten ergeben, sagte er.
Weltweit ruft Toyota mehr als acht Millionen Autos zurück, um Gaspedale und Fußmatten bei ihnen zu richten. Die meisten betroffenen Fahrzeuge sind in den USA zugelassen. Wegen kurzzeitig aussetzender Bremsen müssen knapp eine weitere halbe Millionen Hybridwagen in die Werkstätten.
(apa/red)
