Wissenschafter der NASA lässt aufhorchen: Erdbeben in Chile hat Erdachse verschoben
- Beben der Stärke 8,8 hat Achse um 8 cm verlagert
- Tage wären damit um 1,26 Mikrosekunden kürzer

·Schweres Nachbeben
im pazifischen Ozean
Keine Tsunami-Warnung nach Erdbeben in Chile
·Erdbeben in Chile hat Erdachse verschoben
NASA: Dauer eines Tages
würde sich so verkürzen
·US-Experten warnen vor Monster-Beben
Großstädte wie Seattle und Vancouver in Gefahr
·Chile bietet ein
Bild der Zerstörung
Hunderttausende Menschen sind obdachlos
Das schwere Erdbeben in Chile hat einem Experten der US-Raumfahrtbehörde NASA zufolge zu einer Verschiebung der Erdachse geführt. Durch das Beben der Stärke 8,8 habe sich die Achse nach Berechnungen des Wissenschaftlers Richard Gross um acht Zentimeter verschoben, erklärte die NASA.
Sollte sich dies bestätigen, würde das laut Gross bedeuten, dass die Tage künftig um 1,26 Mikrosekunden kürzer sind. Eine Mikrosekunde entspricht dem millionsten Teil einer Sekunde. Die Erde dreht sich in 24 Stunden einmal um ihre eigene Achse. Verändert sich deren Lage, verändert sich auch die Art der Rotation und entsprechend die Dauer der Tage. Durch das Erdbeben der Stärke 9,1 im Dezember 2004 im Indischen Ozean hatte sich nach Angaben der NASA die Erdachse um rund sieben Zentimeter verschoben. Dadurch seien die Tage um 6,8 Mikrosekunden kürzer geworden. (apa/red)
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