Heftiges Nachbeben der Stärke 6,6 in Chile:
Laut Marine ist kein Tsunami zu erwarten
- Zahl der Toten vom ersten Beben noch nicht bekannt

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Bild der Zerstörung
Hunderttausende Menschen sind obdachlos
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für Ordnung zu sorgen
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in Schutt und Asche
VIDEO: Zwischen Zerstörung und Hoffnung
Auch eine Woche nach dem verheerenden Beben in Chile wird die Bevölkerung weiter von schweren Erdstößen heimgesucht. Freitag früh erschütterten gleich sieben heftige Nachbeben mit einer Stärke von bis zu 6,6 die Stadt Concepcion.
Aufgeschreckte Bewohner liefen aus ihren Häusern, Obdachlose sprangen aus den Autos, in denen sie seit der Katastrophe übernachten. Einige bereits beschädigte Gebäude seien eingestürzt, sagte ein Regierungssprecher im Hörfunk der Region Bio Bio. Ein neuer Tsunami sei nicht zu erwarten, erklärte die Marine.
Am vergangenen Samstag waren in Chile bei einem Erdbeben der Stärke 8,8 hunderte Menschen ums Leben gekommen. Wie viele genau getötet wurden, war am Freitag unklar. Die Behörden sprachen von 279 identifizierten Toten und einer unbekannten Zahl von nicht identifizierten.
Die Regierung hatte die Zahl zuvor noch mit 802 angegeben. Der ehemalige Chef des Katastrophenschutzes, Alberto Maturana, schrieb in einem Blog der Zeitung "El Mercurio" von einer "Komödie der Irrungen". Die Bevölkerung habe kein Vertrauen in seine ehemalige Behörde, erklärte er. Die Regierung in Santiago war wegen der schleppenden Hilfsmaßnahmen nach dem Beben kritisiert worden. (apa/red)
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