Mann eröffnet vor dem Pentagon das
Feuer: Angreifer stirbt nach Schießerei
- Zwei Sicherheitskräfte bei Schusswechsel verletzt
- Hintergründe der Tat sind vorerst noch unbekannt

Nach einer mysteriösen Schießerei vor dem Pentagon ist der von Sicherheitskräften angeschossene Angreifer in der Nacht im Krankenhaus an seinen Verletzungen gestorben. Das berichtete die Online-Ausgabe der "New York Times" unter Berufung auf die Ermittler.
Der 36-jährige US-Bürger hatte am Haupteingang des Pentagons ohne Vorwarnung das Feuer auf die Sicherheitsbeamten eröffnet und zwei von ihnen schwer verletzt. Die Polizisten der Spezialeinheit schossen zurück und trafen den Angreifer in Kopf und Schultern.
Hintergründe der Tat noch unklar
Das Motiv des 36-jährigen Amerikaners ist weiter unklar. Die Ermittler gingen nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. Im Internet hatte der Mann Ressentiments gegen die Streitkräfte zum Ausdruck gebracht. Das US-Verteidigungsministerium, in dem rund 26.000 Menschen arbeiten, wurde zeitweise abgeriegelt. US-Fernsehsender zeigten Aufnahmen, wie schwer bewaffnete Sicherheitskräfte nach dem Zwischenfall im Dunkeln die Gegend absuchten. Der TV-Sender CNN zeigte Bilder eines offensichtlich Leichtverletzten auf einer Trage.
Das Pentagon liegt unmittelbar an der Stadtgrenze zu Washington im US-Staat Virginia. Bei den Anschlägen am 11. September 2001 ließen islamistische Terroristen ein Passagierflugzeug in das weitläufige Gebäude stürzen und beschädigten es schwer. 125 Menschen kamen dabei ums Leben.
(apa/red)
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