FPÖ lässt sich Wahlkampf 1,6 Mio. kosten:
Bühnenauftritte mit Strache und Rosenkranz
- Komplizierter Wahlkampfauftritt in Kärnten mit FPK
- Auf drei Millionen Euro kommt Tour von Heinz Fischer
·Duell mit Bärenjuden und Hundeschwänzen
Facebook-Protest gegen FP-Kandidatin Rosenkranz
·Strafanzeige gegen Barbara Rosenkranz
Wiederbetätigung der Hofburg-Kandidatin?
·Geht der Schuss der FPÖ nach hinten los?
Experte: Rosenkranz könnte Fischer nützen
·Asozial 2.0: Neuer Skandal auf Facebook
Gruppe hetzt gegen
Down-Syndrom-Kinder
·"sperrt kampusch wieder in den keller"
Facebook-Skandal: Gruppe bereits gelöscht

Die FPÖ investiert in den Bundespräsidentschaftswahlkampf 1,5 bis 1,6 Millionen Euro. Das gab Generalsekretär und Wahlkampfleiter Herbert Kickl bekannt. Werben werde man für Barbara Rosenkranz mit einer Tour durch die Bundesländer und Plakaten, die fünf Wochen vor dem Wahltermin am 25. April affichiert werden sollen. Die Schlussveranstaltung ist am Donnerstag vor dem Wahlsonntag in Wien.
Der Startschuss für den offiziellen Wahlkampf soll "aller Voraussicht nach" in der Woche nach Ostern fallen, so Kickl. Als Ort hat sich die FPÖ die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten - Rosenkranz ist dort Landesparteichefin - ausgesucht. Dann geht es erst einmal auf Tour in die Bundesländer, die Blauen wollen auch abseits der Hauptstädte für Rosenkranz Stimmung machen. Ein genauer Tourplan wird derzeit noch erarbeitet.
Strache mit Rosenkranz auf Bühnen
Wie bereits angekündigt soll auch Bundesparteiobmann Strache gemeinsam auf den Bühnen mit Rosenkranz stehen - sowie auch die Landesobleute der FPÖ, kündigt Kickl an. Kompliziert wird es in Kärnten, wo sowohl die ehemaligen Orangen als blauer Ableger FPK im Süden fungieren als auch noch die dortige FPÖ. Laut Wahlkampfleiter Kickl sollen aber die Obleute beider Parteien - sowohl Uwe Scheuch als auch Harald Jannach - auftreten.
Derzeit ist die FPÖ damit beschäftigt, ihr Wahlkampfbüro in der Bundesgeschäftsstelle am Friedrich Schmidt-Platz 4 in Wien-Josefstadt einzurichten. Kommende Woche werde der "War Room" seinen Betrieb aufnehmen. Die Abschlussveranstaltung des Wahlkampfes, so viel weiß man schon, werde diesmal in der Nähe der Hofburg sein.
Fischer-Tour kostet drei Millionen
Nach seinem Wahlkampfstart am 23. März wird das amtierende Staatsoberhaupt Heinz Fischer vor der Bundespräsidentenwahl am 25. April eine Tour durch ganz Österreich absolvieren. Als Budget werden vom Wahlkampfleiter Fischers zwei bis drei Millionen Euro angestrebt. Diese sollen vor allem über Spenden aufgebracht werden.
(apa/red)
