Donnerstag, 4. März 2010

Villachs Bürgemeister macht Rückzieher:
Manzenreiter zieht seine Kandidatur zurück

  • Gesundheitliche Probleme nach Skiunfall als Auslöser
  • Kärntner SPÖ-Chef: Entweder Seiser oder Kaiser

Der Villacher Bürgermeister Helmut Manzenreiter kandidiert nun doch nicht für den Parteivorsitz der Kärntner SPÖ. Der 63-Jährige machte gesundheitliche Gründe für seine Entscheidung geltend, er hatte sich Mitte Februar bei einem Skiunfall eine schwere Schulterverletzung zugezogen. Landesrat Peter Kaiser wird am Parteitag am 27. März aber trotzdem einen Gegenkandidaten haben, Klubobmann Herwig Seiser wird antreten.

Er habe den Entschluss, die Kandidatur zurückzuziehen, nach einem ausführlichen Gespräch mit den Ärzten gefasst, sagte Manzenreiter in einer Aussendung des SPÖ-Landtagsklubs. Die Ärzte hätten ihm "mit aller Deutlichkeit" die Schwere der Verletzung und die langwierige Rehabilitation vor Augen geführt, was ihn zum Verzicht bewogen habe.

Seiser, er ist SPÖ-Bezirksobmann in Feldkirchen, nannte in einer ersten Stellungnahme zwei Gründe für seine Kandidatur: Die SPÖ müsse auf einen scharfen Oppositionskurs ausgerichtet werden, außerdem "müssen wir die politische Auseinandersetzung mit der blau-schwarzen Chaostruppe führen und nicht parteiintern".

(apa/red)

4.3.2010 09:48
sidestep, 05. 03. '10 11:17
Schlimm, schlimmer, Manzenreiter
Zuerst sorgt er für ein Chaos, indem er eine völlig unnötige Obmanndiskussion vom Zaun bricht, dann macht er gute Kandidaten madig, weil diese nicht seinen Vorstellungen entsprechen, dann bringt er sich selber ins Spiel und als er merkt, dass er nicht mehr Herr des Chaos werden kann, nimmt er einen Schiunfall, den er hatte als Ausrede her, um nicht mehr kandidieren und das Chaos, das er selbst verursacht hat, beseitigen zu müssen. Sein Bürgermeisteramt aber übt er ohne Einschränkungen aus. Wenn das nicht schlimm ist, dann weiß ich nicht mehr. Gehen Sie endlich Herr Manzenreiter. Sie braucht auch als Bürgermeister niemand mehr. Nur eines ist halt zu bedenken: Was da hinter ihnen nachkommt ist noch unfähiger als Sie. Aber das wollten Sie wahrscheinlich so, damit Ihnen nachgeweint wird