Villachs Bürgemeister macht Rückzieher:
Manzenreiter zieht seine Kandidatur zurück
- Gesundheitliche Probleme nach Skiunfall als Auslöser
- Kärntner SPÖ-Chef: Entweder Seiser oder Kaiser

Der Villacher Bürgermeister Helmut Manzenreiter kandidiert nun doch nicht für den Parteivorsitz der Kärntner SPÖ. Der 63-Jährige machte gesundheitliche Gründe für seine Entscheidung geltend, er hatte sich Mitte Februar bei einem Skiunfall eine schwere Schulterverletzung zugezogen. Landesrat Peter Kaiser wird am Parteitag am 27. März aber trotzdem einen Gegenkandidaten haben, Klubobmann Herwig Seiser wird antreten.
Er habe den Entschluss, die Kandidatur zurückzuziehen, nach einem ausführlichen Gespräch mit den Ärzten gefasst, sagte Manzenreiter in einer Aussendung des SPÖ-Landtagsklubs. Die Ärzte hätten ihm "mit aller Deutlichkeit" die Schwere der Verletzung und die langwierige Rehabilitation vor Augen geführt, was ihn zum Verzicht bewogen habe.
Seiser, er ist SPÖ-Bezirksobmann in Feldkirchen, nannte in einer ersten Stellungnahme zwei Gründe für seine Kandidatur: Die SPÖ müsse auf einen scharfen Oppositionskurs ausgerichtet werden, außerdem "müssen wir die politische Auseinandersetzung mit der blau-schwarzen Chaostruppe führen und nicht parteiintern".
(apa/red)
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