Sonntag, 28. Februar 2010

Israel lässt die Muskeln spielen: Luftwaffe
probt Langstreckeneinsätze gegen den Iran

  • Rasches Betanken der Maschinen wird einstudiert
  • Provoziert Iran mit Uran-Verlagerung Militärschlag?

Die israelischen Luftstreitkräfte haben angesichts eines möglichen Konflikts mit dem Iran ihr Trainingsprogramm für Langstreckeneinsätze ausgeweitet, schreibt die "Jerusalem Post" am Wochenende in ihrer Internetausgabe. Vor allem soll das rasche Betanken von Maschinen an Startbahnen geübt werden, damit die Kampfflugzeuge so viel Treibstoff wie möglich aufnehmen können.

Wir sind uns bewusst, dass viele unserer Bedrohungen und Herausforderungen die Entwicklung von Fähigkeiten zu Langstreckeneinsätzen erfordern", erklärte ein hochrangiger Luftwaffenoffizier. Dies schließe das Wissen darüber ein, wie die Flugzeuge betankt werden müssten, damit sie über genügend Sprit für derartige Einsätze verfügten. Laut "Jerusalem Post" ist das Betanken von Maschinen an der Startbahn bei laufenden Motoren ein riskantes Manöver.

In der Vorwoche stellte die israelische Luftwaffe ein unbemanntes Flugzeug mit der Bezeichnung Heron TP in Dienst. Die Drohne verfügt über die Flügelspannweite einer Boeing 737 und ist das größte und technisch aufwendigste derartige Fluggerät, das Israel besitzt. Es kann 36 Stunden in der Luft bleiben und eine Nutzlast von Hunderten Kilogramm befördern. Es sei vor allem für Aufklärungs- und Überwachungsflüge gedacht, könne aber auch Raketen abfeuern, so die "Jerusalem Post".

Provoziert Iran Militärschlag?
Indes herrscht Verwirrung darüber, ob der Iran einen israelischen Militärschlag provozieren will. Auslöser dieser Verwirrung sind Anstrengungen Teherans, fast seine gesamten Vorräte an niedrig angereichertem Uran von einem unterirdischen Lager an eines an der Erdoberfläche zu verlagern, wie die "New York Times" schrieb.

Dem Bericht zufolge konnten die IAEA-Inspektoren am 14. Februar beobachten, wie die Iraner mehr als 2000 Kilogramm niedrig angereicherten Urans aus einem tief unter der Erde gelegenen Lager heraufholten, um es sichtbar in einer oberirdischen Halle zu deponieren. Die Inspektoren rätseln jetzt über die Gründe.
(apa/red)

28.2.2010 11:02
kirkfrank1, 01. 03. '10 20:31
IRAN Konflikt
Ich frage mich, ob den Israelis eigentlich die Trageweite von dem bewusst ist, was die wieder mal vorhaben ? Da würde also ein Land ohne Kriegserklärung angegriffen, seine Amtonanlagen werden durch Super Bomben der Amis vielleicht zerstört. Wie würde wohl die Reaktion aussehen ? Es gibt mir mich zwei Möglickeiten . a) Der hat die Atomwaffen schon und zwar von den Russen und wird sie im Fall des Falles einsetzen. Oder b) Hamas, Hisbollah und CO werden vom Iran unterstützt und werde natürlich gerne einen Gefallen tun. Dann gibt es ja noch die Geschichte mit den Selbstmordattentätern die angelblich auf die ganze USA vertelt sind. Der Kriegstreiber (sorry Friedensnobelpreisträger) kann sich ganz schön warm anzeihen. Wenn diesmal der nahe Osten explodiert bitte den Preis zurück geben
hary1965, 01. 03. '10 10:52
Großen Respekt
vor den Israelis, diese zwar keine Nation kann sich durchsetzen und wendet sich klar gegen den Iransichen Diktator. Österreich ist es gewohnt sich zu unterwerfen und zu schleimen, da wäre nur ein wenig vom Charakter der Israelis für Österreich eine Wohltat
Vasant, 01. 03. '10 12:18
Re: Großen Respekt
Also ich seh das anders! Israel "kann" sich als einzige
Nation alles erlauben. Wenn z.B. die Amerikaner einen
Angriff starten würden, dann könnte das mit z.B. China
große Konflikte geben und auch Russlands Reaktion wär
in diesem Fall nicht zu berechnen.

Wenn jemand also die Israelis nach ihrem Angriff
auf den Iran attackieren würde, dann fällt das
international in die Rubrik "Antisemitismus" und
kein Land der Welt würde sich daher diesen Schritt
wagen.

Finanziert wird die Aktion aber sicher von Amerika
und anderen "Unterstützern". Offiziell natürlich ist
das eine Art "präventiv Schlag", weil sich Israel
vom Iran bedroht fühlt.

Die Frage ist nur ... wenn Israel angreift, wie werden
dann die restlichen islamischen Länder reagieren????
Darüber sollte man sich mehr Sorgen machen!
Thehelrad, 01. 03. '10 23:12
Re: Großen Respekt
die restlichen islamischen Länder? die interessiert doch nur Korruption, Geld, Alkohol und gleichgeschlechtliches. Rücksicht auf das Volk hatten, haben und werden die religions- Führer nie leben. im Namen Allahs. Und Unterstützung erhalten sie von allen Seiten.In der Zeit der alten Ägypter gabs einen höheren Standard wie heute
Vasant, 02. 03. '10 16:53
an Thehlarad
Leider sind der "westlichen" Welt Korruption, Geld,
Alkohol & Drogen bzw. Sexparties in den höchsten
Rängen auch nicht gerade fremd;)

Ich möchte hier keine Seite verteidigen, sondern nur
aufzeigen, dass alle Dreck am Stecken haben und den
Ball immer weiterschieben um von sich selbst taktisch
abzulenken.

Diese "Religionsführer" wie du sie richtig bezeichnest
handeln immer nur im eigenen Interesse und keiner
von denen hat wirklich was mit Religion am Hut, aber
sie nutzen den "Glauben" der Menschen für ihre eigenen
Ziele und das sollten wir alle mal erkennen.
MyHomebound, 11. 03. '10 19:35
Re: Großen Respekt
mit den Amerikanern im Rücken, kann bald wer stark sein und sich durchsetzen !!! Wenn Sie schreiben, daß "..ein wenig vom Charakter Israels für Österreich eine Wohltat wäre..", dann würden wir den amis hinten reinkriechen (noch mehr als bisher), und hätten auch "unseren" Kindermassenmord unter ARIAL Sharon am Tempelberg..also ist dieser "Charakter" gar nicht so erstrebenswert .........