Freitag, 26. Februar 2010

Koalition sucht gemeinsame Linie bei der Bankensteuer: Das zähe Ringen geht weiter

  • ÖVP fordert Streichung der Kreditvertragsgebühr

SPÖ und ÖVP wollen bei der Regierungsklausur kommende Woche versuchen, sich in Sachen Bankensteuer wieder zusammenzuraufen. ÖVP-Generalsekretär Kaltenegger verteidigte die Forderung der ÖVP, parallel zur "Banken-Solidarabgabe" die Kreditvertragsgebühr zu streichen. Den Beitrag der Banken zur Konsolidierung werde das nicht schmälern.

Beim Treffen der rot-schwarzen Regierungsmannschaft in Graz werde man versuchen, eine "klar formulierte Position" für die erste Sitzung der Banken-Arbeitsgruppe am 8. März zu finden. Die Koalition hat sich grundsätzlich auf die Einführung einer neuen Bankenabgabe geeinigt, die Details sind aber offen. Klar ist bisher nur, dass die Abgabe eine halbe Mrd. Euro bringen soll und dass die ÖVP im Gegenzug die 150 Mio. Euro schwere Kreditvertragsgebühr streichen will.

Steuer nur für Spekulanten?
Außerdem drängt die ÖVP darauf, lediglich jene Geschäftsbereiche der Banken mit der neuen Abgabe zu belegen, die "Mitverursacher" der Finanzkrise gewesen seien, um Kreditnehmer und Sparer nicht zusätzlich zu belasten - also spekulative Geschäfte etwa mit Derivaten und die Finanzspekulationen der Banken auf eigene Rechnung ("Eigengeschäfte"), wie Kaltenegger sagt.

Die Forderung der SPÖ, im Rahmen der neuen Steuer gleich ein Gesamtpaket mit Pönalzahlungen für hohe Managergehälter und einer neuen Einlagensicherung zu besprechen, kommentiert Kaltenegger zurückhaltend: "Über alles kann man reden, aber wir sollten nicht anfangen, alles zu vermischen." Er betont aber, dass der Entfall der 150 Mio. Euro aus der Kreditvertragsgebühr den Beitrag der Banken zur Budgetkonsolidierung nicht schmälern werde: "Ja, es wird einen Beitrag der Banken geben, es wird auch das Volumen in etwa 500 Mio. Euro ausmachen." (apa/red)

26.2.2010 14:57
Woppo, 18. 04. '10 20:48
Vor der letzten Wahl wurde Geld ausgeteilt ,als wie es kein
Morgen gäbe ,Gusenbauer und Molterer(bester Finanzminister waren die größten Flaschen die wir je hatten ! Und jetzt muß man die Leute bestrafen,die fleißig waren und Steuer bezahlt haben nochmals zur Kasse bitten !
solarius, 28. 02. '10 09:09
Ein Blick sagt alles
Der Blick des Dicken und das ahnungslose Starren des Doofen auf obigem Bild sagen mehr als Bände. Beide sind nur bemüht, sich gegenseitig aufs Glatteis zu führen, um dann mit Schadenfreude am Ausrutschen des anderen sich zu ergötzen. Die prekäre Lage der Staatsfinanzen ist beiden egal, Hauptsache ist, dass ihre Pfründe gesichert sind und dass vor Brüssel gebuckelt und gekrochen wird.
solarius, 27. 02. '10 07:16
Dick und Doof
Da martern Dick und Doof großartig ihre Spatzenhirne, wie man den Staatshaushalt sanieren könnte und "haxeln" sich gegenseitig wie die Schulbuben in der ersten Klasse Volksschule. Die Hauptlast wird ohnehin wieder wie schon so oft, der Normalbürger zum Tragen bekommen, weil diese zwei "Wurstel" haben bis heute noch nicht begriffen, dass in Österreich die Vermögen derart ungleich verteilt sind und dass dort der Ansatz zu machen wäre. Ca. 10 % der Bürger besitzen ca. 70 % der Vermögen und es ist nicht einsehbar, dass deren Zuwäche unversteuert bleiben sollen. Das Molterle hat damals noch schnell die Erschafts-, Schenkungs- und Stiftungssteuer abgeschafft, weil der "Schlapf" von 500 Mio. ja eh nichts bringt (Molterl). Solchen Bezug haben Politiker zum Geld!!!!!!!!