Bures will ÖBBler später in Rente schicken:
Antrittsalter soll noch 2010 erhöht werden
- Verkehrsministerin: "Längst fällige Maßnahme"
- Frühpensionierungen sollen eingedämmt werden

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Die Eisenbahner sollen künftig später in Pension gehen: Verkehrsministerin Doris Bures (S) hat die Bahn angewiesen, dass ab heuer das durchschnittliche Pensionsantrittsalter der Eisenbahner pro Jahr um "mindestens ein Jahr" steigen soll, berichten die "Presse" und die "Krone". Derzeit liegt das Pensionsantrittsalter bei den ÖBB-Mitarbeitern bei rund 52 Jahren.
Für Bures ist der spätere Ruhestand "eine längst überfällige Maßnahme, die auch im Sinne der Beschäftigten ist. Denn wer will schon mit 52 in Pension geschickt werden?", zitiert die "Krone" die Ministerin.
Unter der schwarz-blauen Regierung 2001 wurde im Bundesbahngesetz die Möglichkeit eingeräumt, dass Eisenbahner nicht nur krankheitsbedingt, sondern auch "betriebsbedingt" - wenn in einem Bereich der ÖBB kein Bedarf für den Bediensteten besteht - in Frühpension gehen dürfen. Nun müsse diese Form der Frühpensionierung "massiv eingeschränkt" werden, fordert Bures in der "Presse": Künftig müssten ÖBB-Bediensteten vermehrt umgeschult werden, der ÖBB-interne Arbeitsmarkt müsse mehr genützt und die Gesundheitsförderung verstärkt werden.
Beim nächsten Strategietreffen mit ÖBB-Managern und Aufsichtsrat will die Ministerin konkrete Vorschläge zur Umsetzung der neuen Pensionierungs-Richtlinie sehen.
(apa/red)
