Jetzt muss auch Red Bull Federn lassen:
Vorjahr bringt Einbußen bei Dosenverkäufen
- Umsatz geht im Jahr 2009 um 1,7 Prozent zurück
- Unternehmen feiert Erfolge im Sport & bei Medien
Der Salzburger Energydrink-Hersteller Red Bull musste 2009 aufgrund schwieriger gewordener globaler Rahmenbedingungen leichte Einbußen hinnehmen: Weltweit wurden 3,906 Milliarden Dosen Red Bull Energy Drink (2008: 3,921 Milliarden) verkauft, der Umsatz ging um 1,7 Prozent auf 3,268 Mrd. Euro nach 3,323 Mrd. Euro im Jahr 2008 zurück. Man habe aber das Plansoll erfüllt, hieß es seitens Red Bulls.
Große Wachstumsraten habe es trotz der schwierigen Rahmenbedingungen in den Red Bull-Märkten Ferner Osten (+ 43 Prozent ), Frankreich (+ 32 Prozent), Brasilien (+30 Prozent) sowie Deutschland (+18 Prozent) gegeben. Außerdem habe das Unternehmen ein "konsequentes Kostenmanagement" betrieben.
"Highlights 2009" waren aus Sicht des Unternehmens neben den Markteinführungen in Norwegen und Dänemark vor allem die Erfolge von Red Bull Racing in der Formel 1, die Siege von Red Bull Salzburg in der Euro-League, der erfolgreiche globale Rollout des "Red Bulletin" und der Start von Servus TV. Der Fokus zukünftiger Expansion liegt auf den Märkten in Afrika, Russland, Indien und Japan.
Red Bull beschäftigte per Ende 2009 in 160 Ländern 6.900 Mitarbeiter (Ende 2008: 5.683 in 148 Ländern). Trotz des weiterhin schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeldes setzt sich Red Bull nach Eigenangaben "sehr ambitionierte" Wachstums- und Investitionspläne für das Geschäftsjahr 2010, will aber "weiterhin auf einem soliden und konservativen finanziellen Fundament" aufbauen.
(apa/red)

