Weitere Ermittlungen gegen Mensdorff?
Staatsanwaltschaft empfiehlt Fortsetzung
- Fall um Rüstungslobbyisten noch nicht geschlossen
- Korruptionsverfahren in Großbritannien eingestellt

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Mensdorff-Verfahren soll nicht eingestellt werden
Ein Vorhabensbericht der Staatsanwaltschaft Wien soll die Weiterführung der Ermittlungen gegen den Rüstungslobbyisten Mensdorff-Pouilly empfehlen, berichtete das Nachrichtenmagazin "profil". Gerhard Jarosch, Sprecher der Staatsanwaltschaft, betonte, dass eine endgültige Entscheidung noch nicht getroffen sei. Man warte noch auf die Unterlagen aus England.
Mensdorff-Pouilly - für ihn gilt die Unschuldsvermutung - ist in Österreich mit Vorwürfen der Bestechung, Geldwäsche, des Betrugs und der falscher Zeugenaussage konfrontiert. In Großbritannien war ein Korruptionsverfahren nach Strafzahlungen des britischen Rüstungskonzerns BAE Systems eingestellt worden. Fraglich ist nun, ob aufgrund des Doppelbestrafungsverbots das Verfahren in Österreich weitergeführt werden kann.
(apa/red)

