Europa hat das Lächeln doch nicht verlernt:
Wirtschaft befindet sich wieder im Aufwind
- Wachstum laut EU-Kommission mit 0,7 Prozent stabil
- Geschäftsklima hellt sich in Europa immer weiter auf

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Langsam, aber doch: Es geht wieder aufwärts. Nicht nur, dass sich das Wirtschaftswachstum heuer stabilisieren wird, auch die Stimmung bei Industrie und Verbrauchern hellt sich allmählich wieder auf. In der EU-Kommission geht man von einem Wachstum von 0,7 Prozent in diesem Jahr aus. Allerdings sind die Prognosen mit großer Unsicherheit behaftet: "Der Aufschwung der EU Wirtschaft wird erkennbar, steht aber noch auf wackeligen Beinen", mahnt Wirtschaftskommissar Rehn.
Immerhin hat sich auch bereits die Stimmung in der Eurozone im Februar neuerlich verbessert. Bereits zum elften Mal in Folge ist der Geschäftsklima-Index gestiegen. Den schlechtesten Wert hatte es im Rahmen der Wirtschaftskrise im März 2009 mit minus 3,22 Punkten gegeben. Ausschlaggebend für die positive Entwicklung ist nach Angaben der Kommission einerseits die Hoffnung der Unternehmer auf mehr Aufträge und steigende Produktivität. Allerdings sei die Einschätzung in den vergangenen Monaten optimistischer gewesen.
Während in der EU und in der Eurozone das Konsumentenvertrauen im Februar allerdings abgenommen hat, konnte Österreich in diesem Monat erstmals wieder ein Plus verzeichnen. In den EU-27 sank das Konsumentenvertrauen nach jüngsten Angaben der EU-Kommission von minus 13 auf minus 14 Punkte, in der Eurozone von minus 16 auf minus 17 Punkte. Dagegen legte Österreich von minus ein auf nunmehr plus einen Punkt zu. Laut Berechnung der EU-Kommission bleibt die Inflation mit 1,1 Prozent im Euroraum und 1,4 Prozent in der EU stabil.
(apa/red)

