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24.2.2010 00:58

Blech, Kies und Holz für die ÖSV-Fahrer:
Vierter, fünfter und sechster Platz im RTL

  • Schweizer Carlo Janka fährt souverän zu Gold
  • Norweger Jansrud und Svindal holen Silber & Bronze

Nach dreimal Gold in Serie sind Österreichs alpine Ski-Herren mit allem Pech der Welt erstmals seit 1994 im Riesentorlauf überhaupt leer ausgegangen und damit bei den Spielen 2010 in Vancouver weiter ohne Edelmetall. Während Weltmeister Carlo Janka aus der Schweiz vor den beiden Norwegern Kjetil Jansrud und Aksel Lund Svindal RTL-Gold holte, belegten Marcel Hirscher, Romed Baumann und Benjamin Raich die unglücklichen Plätze vier, fünf und sechs. Hirscher verpasste Bronze um nur 8 Hundertstel.

Dabei hatten sich Österreichs Riesentorlauf-Herren nach Lauf eins strategisch gut platziert. Auf dem schnell gesetzten Kurs des Franzosen David Chastan fand vor allem Baumann ideales Terrain vor. Während Hirscher über Startnummer 1 gar nicht glücklich gewesen war und mehrere Fehler begangen hatte, war der Tiroler Gefühlsfahrer als Zweiter auf dem Frühjahrsschnee nur 2/100 langsamer gewesen als Janka.

Auch Hirscher (5.) und Titelverteidiger Raich (6.) hatten sich auf dem relativ einfachen Gelände in idealer Angriffsposition platziert. Auf dem deutlich drehenderen Kurs des Italieners Matteo Guadagnini wurde dann das Ergebnis aber teilweise auf den Kopf gestellt. Nicht zuletzt weil nach tagelangem Sonnenschein die Piste früh ihren Grip verlor, gelang es dem sensationellen Jansrud, von Platz elf noch zu Silber zu zu fahren und sogar seinen Landsmann Svindal, der nun trotzdem bereits drei Medaillen in Vancouver gewonnen hat, zu überholen.

Österreichs Herren hingegen gingen auch im vierten Olympia-Rennen leer aus und mussten sich mit Blech abwärts begnügen. Besonders skurril dabei war, dass sowohl Raich als auch Hirscher im zweiten Lauf beim gleichen Linksschwung mit dem Arm am Tor hängenblieben und dort viel Zeit einbüßten.

Raich dreht es aus
Raich produzierte dort sogar einen richtigen "Steher". "Es ist unglaublich. Ich war ganz gut drauf, leider habe ich eingehängt, ich habe die Stange sogar am Hals gespürt", war der entthronte Titelverteidiger fassungslos. "Es hat mich ausgedreht, dann hat der ganze Schwung gefehlt", berichtete er. "So etwas sollte und darf nicht passieren, wenn man gewinnen will!" Baumann hingegen war auch ohne groben Fehler ohne Chance, seinen zweiten Platz zu verteidigen.

Die Gesamtsituation wird jetzt immer unlustiger, nur noch im Slalom am Samstag kann es mit einer Herrenmedaille klappen. Raich: "Es ist wirklich zäh. Jeder gibt Gas, alles ist total eng. Ich glaube aber schon, dass wir nicht schlecht gefahren sind."

Cuche flop - Janka top
Während der als Favorit auf mehrere Medaillen angereiste Didier Cuche auch im Riesentorlauf wie einige andere Mitfavoriten (Max Blardone nur 11., Bode Miller schied schon im ersten Durchgang aus) leer ausging, steigerte sich Janka auf dem von ihm ungeliebten "toten" Kanada-Schnee konstant. Platz elf in der Abfahrt ließ er Rang acht im Super G, Rang vier in der Super-Kombinaton und nun Gold im Riesentorlauf folgen.

Philipp Schörghofer belegte beim Olympia-Debüt Platz zwölf. Im ersten Lauf kämpfte sich der Salzburger mit Startnummer 14 bereits durch viele Löcher, im Finale rang er auch mit den Tücken des Kurses. "Mir hat es im Flachen dreimal ein Stangl auf den Helm gehaut, ich hab das richten müssen."


(apa/red)

24.2.2010 00:58
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Berggeist, 24. 02. '10 17:13
Superstar Benni Raich
ist ein richtiger Raunzer geworden - ausreden, dass einem das Kotzen kommt.
Nach St.Anton noch eine große Klappe, weil man den Schotten disqualifiziert hat und jetzt nichts mehr los - ausser dass es in seine Tasche fließt - hoffentlich lassen sich das die Sponsoren nicht mehr lange gefallen.
Super-Stars die für jeden Auftritt einen Haufen Geld kassieren und nichts leisten ausser faule ausreden, sollen besser sich irgendwo verkriechen
sidestep, 24. 02. '10 11:59
Das Wort Star nicht verdient
Ihr habt die Bezeichnung Star nicht verdient, weil Sterne hellleuchten. Ihr seid verhätschelte und verwöhnte Möchtegerns, die immer dann versagen, wenn es um was geht. Schämt euch und bekennt euch endlich zu euren Schwächen und sucht nicht immer nach Ausreden. Wenn ihr nach euren Leistungen bezahlt werden würdet, dann würdet ihr verhungern! Nehmt euch ein Beispiel an den nordischen Kombinierern. Leistungwille bis zum Umfallen, etwas dass euch zur Gänze fehlt, zeichnet diese Sportler aus. Das betrifft selbstverständlich nur die alpinen Herren!
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