Em-Quali beginnt mit zwei Heimspielen: Kasachstan und Aserbaidschan als Gegner
- Sechs Punkte zum Auftakt wären idealer Start
- Die Spiele gegen Deutschland steigen erst 2011

·Constantini legt sich mit den Deutschen an
Verhöhnt deutsche Liga wegen Andi Ivanschitz
·Die restlichen Spiele der Österreich-Gruppe
Deutschland im zweiten Heimspiel gegen Türken
Die österreichische Nationalmannschaft startet mit den beiden zumindest laut Papierform einfachsten Spielen in die EM-Qualifikation. Der Auftakt der ÖFB-Auswahl in Gruppe A erfolgt am 7. September mit einem Heimspiel gegen Kasachstan, weiter geht es am 8. Oktober ebenfalls vor eigenem Publikum gegen Aserbaidschan. Dieses Ergebnis brachte die Teamchef-Konferenz in Frankfurt/Main.
Die Duelle mit Gruppenfavorit Deutschland steigen erst im Jahr 2011 am 3. Juni (daheim) und 2. September (auswärts), abgeschlossen wird die Punktejagd mit den Auswärtsspielen in Aserbaidschan (7. Oktober) und Kasachstan (11. Oktober). Die Gruppensieger sowie der beste Gruppenzweite aus allen neun Pools sind fix für die Endrunde 2012 in Polen und der Ukraine qualifiziert, die übrigen Gruppenzweiten kämpfen im November 2011 in Play-offs um die restlichen vier Tickets.
Schnelle Einigung
Nur rund eineinhalb Stunden dauerte es, bis sich die sechs Verbände aus Deutschland, der Türkei, Österreich, Belgien, Kasachstan und Aserbaidschan auf einen Spielplan verständigt hatten. "Es ist überraschend, dass wir uns gemeinsam in doch so kurzer Zeit einigen konnten. Natürlich musste jeder Abstriche machen, aber im Großen und Ganzen bin ich mit dem Verhandlungsergebnis zufrieden", erklärte ÖFB-Teamchef Dietmar Constantini.
Auch ÖFB-Generaldirektor Alfred Ludwig sah den Abschluss positiv. "Ich denke, dass - trotz anfänglicher Schwierigkeiten - ein für alle akzeptabler Terminplan ausgearbeitet werden konnte. Für mich persönlich ist das Ergebnis als gut zu werten, da der Teamchef damit einverstanden ist."
Zwei Testspiele zur Vorbereitung
Constantini wurde von Ludwig sowie Assistenztrainer Manfred Zsak und ÖFB-Teammanager Christian Schramm nach Frankfurt begleitet und verhandelte mit Joachim Löw (Teamchef Deutschland/unterstützt u.a. von Manager Oliver Bierhoff), Dick Advocaat (Belgien), Bernd Storck (Kasachstan) und Berti Vogts (Aserbaidschan). Die Türkei wurde durch Oguz Cetin und Engin Ipekoglu vertreten. Guus Hiddink tritt sein Amt als türkischer Teamchef erst am 1. August an.
Als letzte Härtetests für die Quali dienen dem ÖFB-Team die Testspiele gegen Dänemark (3. März in Wien) und Kroatien (19. Mai in Klagenfurt). Für den Länderspieltermin Mitte August gibt es noch keinen Gegner. Theoretisch wäre es auch möglich, dass die Constantini-Truppe wenige Tage vor dem Kasachstan-Match einen Probegalopp absolviert, da die Österreicher am ersten Qualifikations-Spieltag am 3. September spielfrei sind.
(apa/red)
