Ende der Offensive in Afghanistan naht:
Kämpfe mit Taliban sind großteils vorbei
- Rebellische Kämpfer bei Marja getötet oder verjagt
- 15.000 internationale Soldaten an Operation beteiligt

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Die internationale Großoffensive in Südafghanistan ist fast beendet. Der Großteil der Kämpfe sei vorbei, sagte US-Kommandant Ben Hodges. Die meisten Taliban-Kämpfer in und um Marja sind demnach entweder getötet oder verjagt worden oder haben sich unerkannt unter die Bevölkerung gemischt.
Zwar werde es einige Wochen noch sporadische Kämpfe geben, sagte Hodges, der die Operationen in Südafghanistan leitet. "Aber der Großteil der Kämpfe liegt meiner Meinung nach hinter uns."
Die Offensive "Mushtarak" (Gemeinsam), an der rund 15.000 afghanische und ausländische Soldaten beteiligt sind, läuft seit Mitte Februar und soll die Taliban aus den Opium-Anbaugebieten rund um Marja und Nad Ali vertreiben. Am Donnerstag wurde als Zeichen der Kontrollübernahme die afghanische Flagge auf dem Markt in Marja gehisst. Die Offensive gilt als erster großer Testfall für die Erfolgsaussichten der neuen Afghanistan-Strategie von US-Präsident Obama, die die Vertreibung der Taliban mit einem zivilen Aufbau verbinden soll.
(apa/red)
