"Wir können nur die Besten brauchen": BZÖ
will Ausländer vor Zuwanderung "checken"
- Klare Kriterien für eine Erlaubnis zur Einwanderung?
- Distanzierung vom "Ausländer-Raus-Kurs" der FPÖ

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Neuerungen in der Zuwanderungspolitik fordert das BZÖ und schlägt hierzu einen "Ausländer-Check" vor. "Von den Guten können wir nur die Besten brauchen, und von diesen auch nur so viele, wie die Wirtschaft verträgt", so Parteiobmann Bucher. Den Themen "Asyl, Integration und Zuwanderung" will sich das Bündnis bei seiner Klubklausur im steirischen Bad Waltersdorf widmen.
"Wir müssen eine klare Punktation aufstellen, die sicherstellt, dass nur jene zum Zug kommen, die gewissen Kriterien entsprechen", so Bucher. Diese Kriterien könnten etwa die deutsche Sprache oder ein fixer Job sein. Die strenge Selektion sei notwendig, damit nur jene einwandern, die hier auch tatsächlich gebraucht werden. Der Klubobmann verwies hier auf ähnliche, bereits erprobte Systeme etwa in Kanada oder Australien.
Im Unterschied zu den Freiheitlichen, die nur "Ausländer, raus" sagen würden, sei das BZÖ für ein "verträgliches, strenges" System. Der "Ausländer-Check" - ein Arbeitstitel - wäre ein solches. "Wir wollen Wege aufzeigen, wie wir die Integration verbessern können, denn die momentane Situation ist nicht zufriedenstellend. Gerade jetzt bei steigender Arbeitslosigkeit dürfen die eigenen Staatsbürger nicht ins Hintertreffen gelangen. Zuerst muss man die 400.000 Arbeitslosen in Beschäftigung bringen, das muss oberstes Ziel bleiben. Deshalb brauchen wir diesen Punktekatalog mit strengen Kriterien", erklärte der Parteichef. Bei der Klausur werde mit Experten diskutiert, wie ein derartiges Zuwanderungsmodell aussehen könnte, schließlich soll es auch praktikabel in der Anwendung sein.
(apa/red)
