Strache selbst verzichtet auf Kandidatur:
Rosenkranz geht ins Rennen um die Hofburg
- FPÖ: "Machen den ÖVP-Wählern ein klares Angebot"
- Blaue konzentrieren sich auf die Zuwanderungsfrage
·Eine dicke Portion Kritik für den ÖVP-Chef
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Die FPÖ schickt Barbara Rosenkranz (51) als Kandidatin in die Bundespräsidentenwahl, sie will damit "den ÖVP-Wählern ein klares Angebot" machen. Das gab Parteichef Strache via "Kronen Zeitung" bekannt. Er selbst verzichtet auf eine Kandidatur und will sich dem Wiener Landtagswahlkampf widmen.
Mit Rosenkranz, niederösterreichische FP-Landesobfrau und zehnfache Mutter, habe man "jedenfalls die ideale Kandidatin für dieses Amt". Sie sei ein Signal an bürgerliche Wähler, so Strache, der kein Verständnis für den Verzicht der ÖVP auf einen eigenen Kandidaten zeigt. "Die Freiheitlichen werden die Hofburg der SPÖ nicht kampflos überlassen", betonte er.
Die Kandidatur von Rosenkranz muss noch vom Bundesparteivorstand bestätigt werden, dann soll gleich der Wahlkampf starten. Strache ließ keinen Zweifel daran, dass dabei aus seiner Sicht "die von der SPÖ ungelöste Zuwanderungsfrage ein dominierendes Thema wird". Sich selbst sieht der FP-Chef den Wienern im Wort, er will bei den "wichtigsten Wahlen des Jahres" um das Amt des Bürgermeisters kämpfen.
(apa/red)
